05.01.2017

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Ausstellung in der Kröpcke Uhr: EXPO is coming home

Ausstellung Termine

In den Herzen und Gedanken vieler Menschen lebt die Weltausstellung EXPO 2000 weiter. Wann immer man mit Besuchern über dieses Großereignis in Hannover ins Gespräch kommt spürt man die Begeisterung. Der Deutsche Pavillon, die Plaza, Planet M, der Holländische Pavillon, die Seilbahn oder der Zeri-Pavillon aus Bambus-Stäben und der aus Papier gefertigte Japanische Pavillon, der anschließend recycelt wurde. All diese Gespräche führt die Fotografin Susanne Schumacher in ihren Ausstellungen.
Ein Wahrzeichen für diese Ausstellung wie zum Beispiel der Eiffelturm in Paris oder das Atomium in Brüssel sind nicht geblieben. Mit der Möglichkeit in der Kröpcke Uhr ausstellen zu können bringe ich einige fotografisch festgehaltene Momente der Aufbauphase der EXPO 2000 in das Wahrzeichen der Stadt Hannover.

Es ist eine Einladung an die Menschen der Stadt diese Bilder zu betrachten. Es ist die erste öffentliche Rauminstallation von Susanne Schumacher.

Ausstellung in der Kröpcke Uhr: EXPO is coming home

Die Entstehungsphase der Weltausstellung 2000 in Hannover hat Susanne Schumacher in Fotografien festgehalten. Im Jubiläumsjahr 90 Jahre GEDOK in Hannover findet in der Kröpcke Uhr die erste Ausstellung zum Thema “räumlich” der Reihe statt. Die erste Kunstausstellung der Serie “EXPOnate für die Zukunft” fand im Leineschloß noch vor der Eröffnung der Weltausstellung statt. Für die Kröpcke Uhr ist eine neu erarbeitete Installation mit extra dafür angefertigten EXPO-Pavillon-Fotografien von der Entstehungsphase des Großereignisses entstanden. EXPO coming home – die Ausstellung in der Kröpcke Uhr zeigt gleichzeitig an einem historischen Ort im Herzen der Stadt, die Verbundenheit zu Hannover/Niedersachsen, erarbeitet von einer GEDOK-Künstlerin. Gezeigt im Jubiläumsjahr 90-Jahre – verbunden mit der Weltausstellung. Eröffnung am Freitag, 6. Januar 2017, 14.00 Uhr, Kröpcke Uhr, Hannover.

Japanischer Pavillon auf der EXPO 2000 fotografiert von Susanne Schumacher

Die EXPO-Fotografie von Susanne Schumacher “Japanischer Pavillon” wurde vom damaligen Kulturdezernenten Harald Böhlmann im Historischen Museum als beste EXPO-Fotografie ausgezeichnet.

Vom 8. Januar 2017 bis zum 9. Januar 2018 richten 12 Ausstellungen an 5 Orten in und um Hannover den Blick auf das professionelle künstlerische Schaffen von Frauen der GEDOK – ein Thema, das auch im Jubiläumsjahr des 90jährigen Bestehens aktuell ist und der Aufmerksamkeit bedarf.

Susanne Schumacher

Susanne Schumacher

VITA
In ihrer Arbeit setzt sich die Bildende Künstlerin Susanne Schumacher mit Fragen der Identität in einer sich verändernden Welt auseinander. Seit 1980 entstehen zeitgenössische Fotografien, ab 1996 Film und seit 2004 Neue Medien. Die Künstlerin lebt in Burgdorf/Hannover und arbeitet weltweit. Studium an der Leibniz Universität Hannover. Mitbegründerin des Medienhauses für Kunst und Kultur in Burgdorf, Vorstandsmitglied (Mitarbeit/Produktion) des Fernsehmagazins OKOK Television. Mitglied der Künstlerinnenvereinigung GEDOK NiedersachsenHannover. Engagement in sozialen Projekten, Weiterbildung/Ausbildung in der Jugendarbeit und Einbindung in Institutionen – Förderprojekte der Landesmedienanstalt. Seit 2000 präsentiert sie ihre Werke im In- und Ausland. Ihre Arbeiten befinden sich im öffentlichen und privaten Besitz.

2012 erhielt sie den Niedersachsenpreis “Grüne Nika”. 2014 nahm sie an der Ausstellung “Nations-Water-Cultures” in New York in den Vereinten Nationen teil. Es folgten Ausstellungen in Italien, Türkei, USA, Spanien, Rumänien, Ägypten, Norwegen, Südkorea, Brasilien, Portugal, Russland und Deutschland, zuletzt während des Foto- und Filmfestival Aiud sowie der internationalen Biennale in Timisioara, Fakultät für Kunst und Design. Teilnahme an der photokina in Köln, der internationalen Ausstellung im Jheronimus Bosch Art Center/NL und Ausstellung in der Bellingshausen Station/Antarktis 2016.

GEDOK
Die GEDOK e.V. – Verband der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer – ist die größte und traditionsreichste interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation in Deutschland.

Sie wurde 1926 unter dem Namen Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen von Ida Dehmel in Hamburg gegründet. Ihr Anliegen war die notwendige und nachhaltige Förderung weiblicher Talente und kreativer Initiativen. Heute setzen sich die Mitglieder der GEDOK über ein Netzwerk von Kontakten zu Kultur, Politik und Medien für ihre Belange ein.

Die GEDOK ist eine gemeinnützige, politisch und konfessionell unabhängige Organisation von Künstlerinnen und Kunstförderern. Sie ist Mitglied der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste, der UNESCO, des Deutschen Musikrates, des Deutschen Frauenrates und Gründungsmitglied des Kunstfonds e. V.

Die GEDOK finanziert ihre Arbeit durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und projektgebundene Mittel der Stadt Hannover und des Landes Niedersachsen, von Institutionen, Stiftungen und privaten Sponsoren.

Die GEDOK hat rund 2800 Mitglieder und besteht zur Zeit aus 23 Regionalgruppen. Eine davon ist die GEDOK NiedersachsenHannover mit Mitgliedern aus dem ganzen Bundesland. Die 1927 gegründete GEDOK Hannover und die 2002 gegründete GEDOK Niedersachsen haben sich 2012 zur GEDOK NiedersachsenHannover zusammengeschlossen.

Die Vorsitzende der GEDOK NiedersachsenHannover, Viktoria Krüger in der Ausschreibung zu einem der besonderen und ersten Ausstellungsorte im Jubiläumsjahr: “Wie bereits angekündigt, gehört die Kröpcke-Uhr – mitten im Herzen von Hannover und ein Wahrzeichen der Stadt – zu unseren Ausstellungsorten in 2017. Nun haben wir gerade vom zuständigen KulturRaum Region Hannover e.V. das Angebot bekommen, uns gleich zu Jahresbeginn dort zu präsentieren, zeitgleich mit unserer ersten Ausstellung “räumlich” im GEDOK GalerieSalon. Ein guter Start in unser Geburtstagsjahr, die Ausschreibung zu ergänzen, für eine zusätzliche Bewerbung mit einem geeigneten Exponat für diesen besonderen und einmaligen “Schaukasten”.” Die Künstlerin Susanne Schumacher hat dafür den Zuschlag erhalten in der Kröpcke Uhr ihre Fotografien auszustellen.

(Pressemitteilung Susanne Schumacher, 05.01.2017)

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