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15.06.2016

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Von A wie Amphoren bis Z wie Zitrone 2.0

Ausstellung

Floralia zwei – Sommerausstellung von Martin Walther im Johanniter-Quartier in Kirchrode
21 Werke – sechs Ölgemälde und 15 Aquarelle – aus den vergangenen zwei Jahren hat der Oberricklinger Maler Martin Walther für seine neueste Ausstellung zusammengestellt.
Martin Walther beim Ausstellungsrundgang: „Meine neueren Bilder haben mehr Bewegung und Abstrakion als die älteren Werke.“
Im Eingangsbereich der Seniorenwohnanlage in Hannover-Kirchrode hängen unter anderen Werke mit den Titeln „Feldmarkt bei Heitlingen“, „Roter Mohn 4.0“, „Drei Stämme“, „Grünzeug“ und „Der Apfel ist gegessen“. Die Bilder „Amphoren“ und „Zitrone 2.0“ sind, wie alle Bilder dieser Ausstellung, käuflich zu erwerben. Ein Liste mit Preisen liegt im Info-Bereich des Johanniter-Quartiers aus.

Martin Walther

Martin Walther

Noch bis Anfang September 2016 können die Bilder werktäglich, Montag bis Freitag, von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden. Martin Walther plant außerdem für die Bewohner des Johanniter-Quartiers Kirchrode ausstellungsbegleitend einen Malerei-Workshop anzubieten.

Die Bilder "Helleborus niger", "Roter Mohn 3.0", "Bambus" und "Rhodos: Klosterpforte"

Die Bilder "Helleborus niger", "Roter Mohn 3.0", "Bambus" und "Rhodos: Klosterpforte"

Ricklinger Maler schafft es in die Jahresausstellung der Deutschen Aquarellgesellschaft

Deutsche AquarellgesellschaftDAG Jahresausstellung in Ebersberg: Jedes Bild ein Volltreffer!
Kann man so etwas sagen? Die 88 Malerinnen und Maler, deren Aquarelle aus über 360 Einsendungen von einer international besetzten Jury ausgewählt wurden, werden sagen: Ja. Schließlich haben sie das Beste ausgewählt, was ihnen im vergangenen Jahr gelungen ist. 186 Künstler und Künstlerinnen hatten sich beworben, nur ein Bild pro Person wurde genommen. Bei der schieren Anzahl der Bewerbungen ist eine scharfe Jurierung unumgänglich, bitter für diejenigen, deren Werke nicht berücksichtigt werden konnten.

DAG, das ist die Deutsche Aquarellgesellschaft. Zehn Künstler haben sich 2012 zusammengeschlossen, um dem Aquarell in Deutschland die Bedeutung zu geben, die ihm künstlerisch zukommt, sowie dem benachbarten Ausland gegenüber die Aquarellkunst in Deutschland zu vertreten. Ist das doch in den anderen Europäischen Ländern längst geschehen, manche Nachbarn haben eine bedeutende und lange Aquarelltradition. Diese Idee war wohl lange überfällig, im fünften Jahr des Bestehens zählt die Gesellschaft schon stolze 240 Mitglieder! So konnte 2014 damit begonnen werden, einmal im Jahr eine große Leistungsschau des Deutschen Aquarells zu veranstalten, dieses Jahr eben im Oberbayrischen Ebersberg, in den Räumlichkeiten des dortigen Kunstvereins, in der Galerie „Alte Brennerei“ im Klosterbauhof. In den liebevoll restaurierten Räumlichkeiten der mittelalterlichen Anlage fand sich nicht nur genug Platz, so viele einheitlich gerahmte Arbeiten zu hängen, es ist vielmehr auch ein würdiges Ambiente für eine derart intensive Präsentation des Besten, was die gegenwärtige Aquarellmalerei zu bieten hat. Eugenie Meyden, Mitglied der DAG von Anfang an sowie Mitglied im Kunstverein Ebersberg, hat mit ihren Helfern zusammen die gewaltige Aufgabe gestemmt, diese bundesweite Ausstellung zu organisieren. Mit seinen 260 Mitgliedern, getragen vom Landratsamt wie auch der Stadt Ebersberg, erweist sich der Kunstverein als würdiger Gastgeber. Sein Einfluss reicht bis in die Münchener Kunstszene hinein, die DAG Jahresausstellung veranlasste schon im Vorfeld vier Zeitungen und einen lokalen Fernsehsender zu Vorberichten.

Martin Walther: "Horizont 7: Ostia - abendliche Brandung" (24 x 30 cm, ohne Rahmung)

Martin Walther: “Horizont 7: Ostia – abendliche Brandung” (24 x 30 cm, ohne Rahmung)

Und dann der Abend der Eröffnung: Manche zählten bis 350 Besucher und Besucherinnen, es war halt – trotz der Geräumigkeit der Lokation – brechend voll. Lars Kruse, 1. Vorsitzender der DAG, sowie Andreas Mitterer, Vorsitzender des Ebersberger Kunstvereins eröffneten die Ausstellung mit gegenseitigen Danksagungen, Toni Ried, Bürgermeister der Stadt Ebersberg, bezeichnete den Kunstverein als „Hort der demokratischen Auseinandersetzung“, war es offenbar nicht einfach, diese schönen Räumlichkeiten für die Kunst zu reservieren, gegen die Begehrlichkeiten kommerzieller Nutzung. Diese große Ausstellung spielt den Befürwortern des Kunstvereins offenbar in die Hände. Bürgermeister Ried zeigte sich beeindruckt, er sieht „im Aquarell die Krönung der Kunst, das Können ist ersichtlich“.

In die Ausstellung inhaltlich eingeführt hat schließlich die Münchner Kunsthistorikerin Frau Ghughunishvili-Brück, die von Dürer über William Turner bis heute zwar keine durchgehende Geschichte des Aquarells zu sehen vermochte, wiewohl das Aquarell „einen präzisen Einblick in die geistige Arbeit des Künstlers“ erlaube. „Aus Pigment, Wasser und Papier werde eine einzigartige Ästhetik geschaffen!“ So konnte die charmante Rednerin ihre Begeisterung für die gezeigten Arbeiten nicht verbergen.

Inzwischen hat die Besucherzahl im weiteren Verlauf der Ausstellung die 450 überschritten, guten Zuspruch finden auch die Vorführungen und Workshops , u.a. von Viktoria Prischedko und Manfred Sieber.

Jedes Bild ein Volltreffer? Jeder wird Präferenzen haben, was Stil und Motivwahl der einzelnen Bilder angeht – ist doch die Ausstellung an Vielfalt der Motive wie auch Diversität der Malstile nicht zu überbieten. Aber insgesamt gesehen ist die Jahresausstellung des DAG ein Volltreffer, und das Ganze der Präsentation ist eben die Summe seiner Teile.

Martin Walther – Pressebeauftragter der DAG

Dieser Artikel ist auch in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift “Aquarellieren heute” zu lesen, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können: markus-heiligmann.de/aquarellieren-heute/

Malerischer Lebenslauf

Martin Walther wurde in Hamburg als Nachkriegskind geboren. Er beschäftigte sich in seiner Jugend mit Malerei, Zeichnungen und Karrikaturen. Im Theologie-Studium belegte er im Nebenfach Kunstgeschichte, speziell Renaissance, Phantastischer Realismus und Ikonographie. Im Berufsleben förderte er in der Jugendarbeit die künstlerische Entwicklung Jugendlicher.
Seit 2011 betreibt er ein intensives Selbststudium der Malerei, belegte Meisterkurse bei Claudia Kassner, Detlef Schmitt, Till Warwas, Herdin Radtke, Lambert van Bommel, Gerd Renshof, Ingrid Buchthal u.v.a.
Seit 2013 ist er Dozent für Ölmalerei bei Boesner Hannover, anschl. Durchführung von Workshops zu Themen der Aquarell- und Ölmalerei im eigenen Atelier.
Seit 2014 ist er Mitglied der Deutschen Aquarellgesellschaft (DAG/GWS). Studium der freien Malerei bei Erich Henrich, Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD).
Seit 2015 hat er ein eigenes Atelier, Eröffnung der KunstWerkStatt in Ricklingen, und ist als Dozent tätig.

Künstlergespräch

Künstlergespräch

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, Veröffentlichungen

2013: Floralia 1 – Große Werkschau in den Räumen der Praxis Dr. Moltzen, Hannover, Oberricklingen.
2014: Teilnahme an der ersten bundesweiten Jahresausstellung der DAG in Hannover, Veröffentlichung im Katalog.
2015: Teilnahme an der Europaweiten Sommerausstellung der Polnischen Aquarellgesellschaft in Kazimierz Dolny. Veröffentlichung im Ausstellungskatalog. Veröffentlichung im “Jahrbuch des Aquarells” der DAG.
2016: Teilnahme an der dritten bundesweiten Jahresausstellung der DAG in Ebersberg bei München. Veröffentlichung im Katalog.
Ab Juni 2016: Floralia 2 – (Ge)Sehen mit den Augen des Malers. Eigene Ausstellung in den Räumen des Johanniter Quartiers Kirchrode, Hannover.

KunstWerkStatt in Ricklingen
Martin Walther Workshops
Munzeler Straße 52
30459 Hannover
Tel.: 0511-417781

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