18.02.2016

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Geflüchtete im Theater

Geflüchtete im Theater
Bühne Termine

Im Rahmen von BEST OFF – Festival Freier Theater der Stiftung Niedersachsen
Diskussion am Mittwoch, 9. März um 19 Uhr im Kulturzentrum Pavillon – Eintritt frei

In Anbetracht der aktuellen Situation entsteht eine Vielzahl neuer Theaterprojekte mit Geflüchteten. Demgegenüber stehen Theatergruppen, die schon seit etlichen Jahren mit Zuwanderern zusammenarbeiten.
Gemeinsam ist allen, dass sie sich mit komplexen Themen wie der Verknüpfung von Kunst und Partizipation, Empowerment und Voyeurismus, den Grenzen von Theaterarbeit im Hinblick auf traumatische Erfahrungen sowie mit Fragen nach Formen der Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ auseinandersetzen.

Relevant sind unter anderem folgende Fragen:

  • Wie können Arbeitsprozesse grundlegend gestaltet werden?
  • Welche Form der Zusammenarbeit ist gewünscht und möglich?
  • Wie authentisch soll oder muss die Darstellung biografischer Geschichten sein?
  • Wie können die Geschichten der Beteiligten genutzt werden, ohne diese zu instrumentalisieren?
  • Welche Bilder der Beteiligten entstehen anhand der Inszenierungen?

Drei Theatergruppen stellen gemeinsam mit den Mitwirkenden zunächst ihre Inszenierungen, die Arbeitsprozesse und Wirkungsweisen vor. Anschließend gehen sie im gemeinsamen Gespräch den oben genannten Fragestellungen einer Theaterarbeit mit Geflüchteten nach.

boat people projekt (Göttingen) arbeitet seit Jahren mit professionellen Schauspielern und Experten des Alltags in unterschiedlichen Konstellationen zusammen.
Das letzte Kleinod (Geestenseth) erarbeitete mit jugendlichen Geflüchteten, die direkt aus der Erstaufnahme in das Dorf Geestenseth kamen, ein biografisches Theaterstück.
VOLL:MILCH (Hildesheim) entwickelte mit Mitgliedern des sudanesischen Protestcamps, das vor dem Kulturzentrum Pavillon aufgebaut ist, eine Inszenierung.
Moderation Ute Handwerg, Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater

(Pressemitteilung BEST OFF – Festival Freier Theater der Stiftung Niedersachsen, Christine Kolanus, 18.02.2016)

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