14.12.2015

Werbung

Deutsches Magnificat von Heinrich Schütz und Gloria D-Dur von Antonio Vivaldi

Musik Termine

Samstag, 19. Dezember, 19:30 Uhr, Michaeliskirche, Stammestr. 55, 30459 Hannover
Die Michaeliskirchengemeinde veranstaltet in diesem Jahr die Aufführung der bekannten Gloria-Vertonung von Antonio Vivaldi und des doppelchörigen Deutschen Magnificat von Heinrich Schütz, thematisch wohlplatziert zur vorweihnachtlichen Zeit der Erwartung und der Freude. Hinzu kommt ein Oboenkonzert von Vivaldi.

Mit diesem Konzerterlebnis wollen wir vielen Menschen ein Innehalten während der hektischen Vorweihnachtzeit ermöglichen, ihnen Gelegenheit geben, sich auf das Eigentliche, worauf es bei dem weihnachtlichen Wunder ankommt, besinnen zu können.

Deutsches Magnificat von Heinrich Schütz für zwei vierstimmige Chöre und Basso continuo
Oboenkonzert C-Dur von Antonio Vivaldi
Gloria D-Dur von Antonio Vivaldi
Vertonung des Messetextes für Soli, Chor und Orchester

Solisten und Instrumentalisten:
Nadezda Senatskaya – Sopran
Anna-Doris Capitelli – Mezzosopran
Katarina Andersson – Alt
Studierende und Absolventen der Hochschule für Musik, Medien und Theater, Hannover

Chor: Mitglieder der Kantoreien und Projektsänger/-innen
Dirigent: Christian Gläsker

Der Eintritt ist frei! Zur Deckung der hohen Konzertausgaben bitten wir um eine angemessene Kollekte am Ausgang.

Dieses Konzert wird finanziell gefördert von:
Stiftung Edelhof Ricklingen, Ev.-luth. Stadtkirchenverband, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Kulturbüro der Landeshauptstadt, Freundeskreis Musik in Michaelis e.V.

Anna-Doris Capitelli – Sopran

Die Mezzosopranistin Anna-Doris Capitelli, 1991 in Sora (Italien) geboren, hatte zunächst im Alter von 12 Jahren Gesangsunterricht bei der Atem- und Stimmpädagogin Ruth Brüne und war dann 2009 Jungstudentin an der Musikhochschule Münster bei Prof. Annette Koch. Seit 2011 studiert sie Gesang an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Sabine Ritterbusch sowie in der Liedklasse von Prof. J.P. Schulze.

Nadezda Senatskaya – Sopran

Aus Moskau stammend erhielt Nadezda Senatskaya ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule des Tschaikowski Konservatoriums Moskau. Sie studierte schließlich an der Hochschule für Musik und Theater Hannover Klavier bei Prof. Erika Lux (Diplom 2008), 2008 Liedgestaltung bei Prof. Jan-Philipp Schulze (Diplom 2010) und 2010 klassischen Gesang (Prof. M. Schäfer, Prof. Sabine Ritterbusch. Meisterkurse bei Deborah Polaski, Wolfgang Rihm, Salome Kammer, Sarah Maria Sun und David Lee Brewer rundeten ihre Ausbildung ab.
Nadezda konzertiert mit weltlichen und geistigen Werken. Regelmäßig wirkt Nadezda bei Musikvermittlungsprojekten mit.

Seit Oktober 2015 ist sie Lehrbeauftragte für Gesang an der HMT Hannover.

2013 wurde sie Finalistin beim Operettenwettbewerb in Korneuburg bei Wien.

2014 gewann sie ein Jahresstipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung.

Zur Zeit wird sie als Gesangssolistin durch die Stiftung Edelhoff-Ricklingen gefördert.

Katarina Andersson – Alt

Die Mezzosopranistin Katarina Andersson hat ihr Musikstudium in ihrer Heimat Piteå, Schweden begonnen. Zunächst studierte sie Kammermusik an der Universität in Linköping, sowie Gesang am Liedinstitut in Vadstena. Zur Zeit studiert sie im Masterstudiengang „Oper“ bei Prof. Gudrun Pelker an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Zudem ist sie ein Mitglied der Liedklasse von Prof. Jan Philip Schulze.

Am Theater Osnabrück tritt sie seit der Spielzeit 2011/2012 in verschiedenen Aufführungen als Gast auf. Hier übernahm sie unter anderem die Titelrolle in der szenischen Inszenierung von G. P. Telemanns „Der aus der Löwengrübe errettete Daniel“ und die Rolle der Bradamante in G. F. Händels „Alcina“. In der Spielzeit 2014/2015 wirkte Katarina Andersson als Nanette in Lortzings „der Wildschütz“ am Theater Osnabrück sowie als dritte Nixe in der Oper „Nixe“ an der Jungen Oper Stuttgart mit. Im Oktober 2014 hat sie mit der NDR Radiophilharmonie unter Gustavo Gimenos Leitung die Altpartie der selten aufgeführten Missa in C-Dur nach Mozarts „Cosi fan tutte“ gesungen. Zudem wirkte Katarina Andersson in zahlreichen Hochschulproduktionen mit, in denen sie unter anderem in der Rolle der Frau Reich in „Die lustigen Weiber von Windsor“ (O. Nicolai), der dritten Dame in W. A. Mozarts „Die Zauberflöte“ sowohl als in der Rolle der Mrs Olsen in „Street Scene“ (K. Weill) zu hören war.

Katarina Andersson wird derzeit als Stipendiatin der Yehudi Menuhin „Live Music Now“ Stiftung und der Anders Sandrew Stiftung gefördert.

Christian Gläsker
Christian Gläsker ist seit 1994.Kantor an der Michaeliskirche in Hannover. Aktuell: Konzertprogramme als Pianist und Organist mit Yevgeniy Goryanskyy (Jazz-/Trompete-D’Arragon Duo) mit Janine Smith (amerikanische Gospelsängerin), mit Anton Sjarov (Violine – Nocturne in Blue) und natürlich mit Julia Bachmann (Sopran – Ein Abend mit Mozart); Workshopdozent für Chorgesang; Musikschullehrkraft am Music College Hannover.

Seit der EXPO 2000 verstärkte Hinwendung zur Dirigiertätigkeit in kirchenmusikalischer Kooperation mit der Stiftung Edelhof Ricklingen. Die Stiftung hat sich die Förderung von jungen, talentierten Künstlern zur Aufgabe gemacht. Zahlreiche Aufführungen von Geistlichen Werken für Soli, Chor und Orchester in Hannover und Umland begleiten unsere gemeinsame Schaffenszeit mit Studierenden von der Hochschule für Musik, Theater und Medien, Hannover, zu deren Aktionskreis neben Wettbewerbserfolgen deutschlandweite und internationale Auftritte in Kirchen, Konzertsälen und Opernhäusern zählen.

Bislang aufgeführte Werke in den Kirchen Hannovers und Umland, auszugsweise: Gloria (Vivaldi) ; Oratorio de Noël (Saint-Saëns); Trinitatis-, Krönungsmesse, Requiem (Mozart): Via crucis (Liszt); Weihnachtsoratorium I-III, VI, diverse Kantaten (Bach); Aus Symphoniae sacrae III: Es ging ein Sämann, Johannes- und Lukaspassion (Schütz); Te Deum, Magnificat, Elias II (Mendelssohn-Bartholdy); Der Messias I (Händel); Lukas-Passion (Anonymus, BWV 246).

Musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover
1988 – 94 in den Studiengängen der Schul- und Kirchenmusik
1985 – 88 in der Studienrichtung Jazz / Rock / Popularmusik.
1985 – 95 Parallel zum Studium: Musikschullehrkraft in Braunschweig,
Studienbegleitend: Mitwirkung im Bachchor und im Oratorienchor.

(Pressemitteilung Christian Gläsker, 14.12.2015)

Kein Kommentar

Werbung

Kommentieren ist zur Zeit leider nicht möglich!

Werbung


 
Ingolf Heinemann: paradise lost - lost in paradise
Ricklinger Chroniken Nr. 1: 25 Jahre Musik in St. Augustinus
Region gesucht!
Die Ricklinger Plakatwand