23.04.2015

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Kunst umgehen 2015: Vermittlungsprogramm für Kunst im öffentlichen Raum

Termine

“Kunst umgehen”, “High Noon”, “Sprechstunde”, “Sculpture Transfer” und “GPS” – mit ebenso unkonventionellen wie ungewöhnlichen Formaten präsentiert das Kulturbüro der Stadt seine Kunst im öffentlichen Raum in Hannover. Bereits im dritten Jahr führt das Kunstvermittlungsprogramm “Kunst umgehen” dank unterschiedlichster Blickwinkeln aus Kunst und Wissenschaft an die Kunst heran, um neugierig zu machen, einen Überblick zu gewinnen, bestimmte Aspekte in den Fokus zu rücken und auch aktiv die Perspektiven zu wechseln.

Bei “High Noon” gibt es Kunst satt in der Mittagspause, bei “Kunst umgehen” geht es um historische Entwicklungen, um Fragen nach Zusammenhängen, Räumen, Zwecken, Bedeutungen, Perspektiven und Wahrnehmungsmöglichkeiten. Die “Sprechstunde” bietet bestimmte Aspekte der Kunst aus einer individuellen Expertenperspektive heraus. Die Kunsttour “Sculpture Transfer” verspricht ungewöhnliche Zugangsweisen und überraschende Annäherungen an die Kunst im öffentlichen Raum. Im Zentrum von “GPS”, den ehemaligen “Guerillapicknicks” stehen moderierte Gespräche mit ExpertInnen wie zum Beispiel KünstlerInnen, StadtplanerInnen oder HistorikerInnen.

Kunst im öffentlichen Raum hat in Hannover eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert: Im Lauf der Jahrzehnte wurden mehr als 200 Skulpturen, Plastiken und Installationen im Stadtraum platziert. Kaum eine andere deutsche Stadt weist eine so hohe Dichte an künstlerischen Objekten auf. Als eine der ersten deutschen Kommunen holte sich die niedersächsische Landeshauptstadt in den Jahren 1969 bis 1974 mit dem Straßenkunstprogramm zeitgenössische Kunst gezielt in öffentliche Räume. Einiges davon ist geblieben, vieles hinzugekommen. Wer heute auch nur kurze Distanzen in der Innenstadt zurücklegt, kann die Kunst nicht umgehen, wird auf Schritt und Tritt mit historischen und aktuellen Objekten konfrontiert. Sie sind zum Teil des städtischen Gefüges geworden – oft so sehr, dass sie gar nicht mehr bewusst wahrgenommen werden. Dabei bergen sie auf den zweiten und dritten Blick Überraschungen und Erkenntnisse, Geschichte und Geschichten, Perspektiven und Anreize.

Alle Termine im Mai:

4. Mai, 12.30 Uhr
“High Noon”
Gespräch über das Mittagskunstwerk: o.T. von Günter Kämpfe
Treffpunkt Theodor-Lessing-Platz, Rückseite Maritim Hotel.
Die Teilnahme kostet drei, ermäßigt zwei Euro, mit HannoverAktivPass frei.

9. Mai, 17 bis 18.30 Uhr
“Sculpture Transfer”
Anna Grunemann und Christiane Oppermann laden zur Wahrnehmungstour ein. Treffpunkt Opernplatz am Holocaust-Mahnmal.
Die Teilnahme kostet acht, ermäßigt vier Euro, HannoverAktivPass frei

17. Mai, 15 bis 17 Uhr
“GPS”
Überraschungsgast an einem noch geheimen Ort. Der Treffpunkt wird rechtzeitig im Internet unter www.kunst-umgehen.de zu erfahren sein.
Teilnahme frei

30. Mai, 17 bis 18.30 Uhr
“Kunst umgehen”
Aus Anlass der Feierlichkeiten zu 900 Jahre Linden wird der Kulturwis-senschaftler Thomas Kaestle die TeilnehmerInnen mit einer Über-blicksführung der Kunst im Stadtteil Linden vertraut machen. Treffpunkt: Spinnereistraße am Beginn der Leinertbrücke vor dem Kraftwerk.
Die Teilnahme kostet acht, ermäßigt vier Euro, mit HannoverAktivPass Euro.

(Pressemitteilung LH Hannover, 23.04.2015)

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