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26.11.2014

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Susann Maria Hempel gewinnt den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold

Stiftung Kulturregion Hannover und nordmedia Fonds GmbH
Film

Ihr Film entstand im Rahmen des „cast&cut“-Stipendiums in Hannover
Für die Stiftung Kulturregion Hannover und die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen ist es ein Anlass großer Freude. Die »cast&cut«-Stipendiatin Susann Maria Hempel hat mit ihrem in Hannover gedrehten Kurzfilm »Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf um nicht zu träumen« den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold in der Sparte Experimenteller Kurzfilm gewonnen.
Es ist das erste Mal, das ein Kurzfilm, der im Rahmen des Stipendiums „cast&cut“ entstanden ist, diese bedeutendste deutsche Auszeichnung für Kurzfilme gewonnen hat.

Susann Maria Hempel war mit ihrem Film vorher schon auf einem Erfolgskurs unterwegs. Auf dem Filmfest Dresden erhielt sie den mit 20.000,- Euro dotierten Förderpreis der Kunstministerin, gestiftet vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur sowie den Goldenen Reiter der Jugendjury. Bei den Kurzfilmtagen Oberhausen bekam sie den Preis für den besten Beitrag des Deutschen Wettbewerbs zugesprochen und beim Internationalen Kurzfilm Festival Hamburg gewann sie den Jurypreis im Deutschen Wettbewerb.

Am 20. November wurde Susann Maria Hempel nun der Deutsche Kurzfilmpreis von der Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters in Hamburg überreicht. Sie lobte vor allem Tonalität und Timing des Films. Der Preis ist mit einer Prämie in Höhe von 30.000,- Euro verbunden, die für zukünftige Filmprojekte verwendet werden soll.

Susann Maria Hempel (*1983) studierte Mediengestaltung/Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie lebt und arbeitet in ihrem Geburtsort Greiz (Thüringen). Von Juli bis Dezember 2012 war sie „cast&cut“-Stipendiatin der Stiftung Kulturregion Hannover und der nordmedia. Ihr aufwändiger Kurzfilm entstand als Studiodreh in Räumlichkeiten des Kinder-TheaterHauses Hannover.

»Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf um nicht zu träumen« ist ein 18minütiger Experimentalfilm. Thema ist die traumatische Biografie eines thüringischen Arbeitslosen. Puppen werden mit Drähten bewegt, Türen und Schubladen öffnen sich von Geisterhand, Schriftbänder entrollen sich langsam, während eine körperlose Stimme ihre Geschichte erzählt. Die Regisseurin hat ein bedrückendes Objekttheaterstück erschaffen, das sie selbst als „Mechanisches Objektballett“ bezeichnet.

Mit dem „cast&cut“-Stipendium der Stiftung Kulturregion Hannover und der nordmedia werden jedes Jahr zwei Nachwuchsregisseure ausgezeichnet. Sie erhalten ein sechsmonatiges Aufenthaltsstipendium in der Stipendiatenstätte Villa Minimo in Hannover-List und verwirklichen hier ein Kurzfilmprojekt.

(Pressemitteilung Stiftung Kulturregion Hannover, 26.11.2014)

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