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17.07.2014

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Solidaritätstafel in Hannover mit Kunsthausierern und Protektor

Solidaritätstafel in Hannover mit Kunsthausierern und Protektor
Musik Termine

Samstag, 19.07.2014, Hannover, Kröpcke, Solidaritätstafel
Bei der großen Solidaritätstafel von Caritas und Diakonie am 19.07.2014 in der City von Hannover sind auch Elemente des Kunstprojektes „Armut? Das ist doch keine Kunst!“ vertreten.

Hintergrund des Projektes:
Die Spaltung in unserer Gesellschaft wird immer tiefer. Die Reichen werden reicher, die Armen werden zahlreicher. Bald jeder sechste Niedersachse ist arm. Das Projekt „Armut? Das ist doch keine Kunst!“ widmet sich mit kreativen Mitteln der Frage, wie unsere Gesellschaft mit dieser sozialen Ungerechtigkeit umgeht. Das knüpft direkt an den Gedanken der Solidaritätstafel an, bei der ein solidarisches Zeichen für die Betroffenen gesetzt werden Die Kunsthausierer Klaus-Dieter Gleitze & Hermann Sievers, SCHUPPEN 68, werden als Walk Act während der Tafel mit einem Bauchladen unterwegs sein und die Besucher der Tafel mit einem Memory zum Thema „Armut und Reichtum“ zum Nachdenken anregen. Beim Themenquiz „Jeder wird Millionär!“ gibt es kleine aber feine Preise zu gewinnen.

Höhepunkt der Intervention wird die Performance „Protektor“ von Olaf Heinrich sein, die bereits Teil der Vernissage des Projektes „Armut? Das ist doch keine Kunst!“ im Oktober 2013 war. Olaf Heinrich wird seinen Körper mit Gips ummanteln und kurz vor 12 Uhr am Kröpcke aus dieser Körperhülle hervortreten (siehe Bilder Vernissage anbei). Die Körperhülle trägt den Namen „Protektor“. Mit „Protektoren“ können sich Obdachlose gegen Übergriffe schützen.

Diese Performance stellt Fragen:
Wie geht unsere Gesellschaft mit wachsender Wohnungsknappheit und damit zunehmender Obdachlosigkeit um?
Was tut sie gegen Gewalt gegen Ausgegrenzte und Betroffene?
Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der wir „Protektoren“ brauchen?
Letztlich: Was tut jeder Einzelne für eine solidarischere und sozial gerechte Gesellschaft?

Klaus-Dieter Gleitze & Hermann Sievers, SCHUPPEN 68, betonen:
„Die wachsende Spaltung unserer Gesellschaft zwischen arm und reich ist ein Skandal, der nicht unwidersprochen hingenommen werden darf. Eine Möglichkeit des Widerspruchs ist der künstlerische. Das Projekt setzt auf Intervention, auf das künstlerische Eingreifen in die alltägliche gesellschaftliche Realität und auf Teilhabe von Betroffenen.“

Das Projekt „Armut? das ist doch keine Kunst!“ ist bei den Mitmachtagen gegen Kinderarmut
dabei und wird Bestandteil der zentralen Einheitsfeier zum 03.10.2014 in Hannover sein.

Programm: Solidaritätstafel “Gemeinsam zu Tisch”

Trommelumzug der Gruppe „Sambaria“ und Janete de Souza mit ihrer Tanzgruppe „Ritmo Brasil“

Grußworte:
Schirmherrin: Cornelia Rundt (Niedersächsische Sozialministerin)
Stefan Schostok (Oberbürgermeister von Hannover)

„Flugmodus“ (Band)

Begrüßung:
Hans-Jürgen Marcus (Diözesan-Caritasdirektor)
Christoph Künkel (Diakoniedirektor)

„Flugmodus“

Talkrunde:
Hans-Jürgen Marcus (Diözesan-Caritasdirektor)
Christoph Künkel (Diakoniedirektor)
Hans-Martin Heinemann (Stadtsuperintendent Hannover)
Martin Tenge (Domkapitular, Propst und Regionaldechant Hannover)

„Flugmodus“

Projektvorstellungen:
„Frühe Hilfen“ und „Wellcome“

„Flugmodus“

Projektvorstellungen:
„Großelterndienst“ und „Stadteilmütter“
Die Kunsthausierer (Klaus-Dieter Gleitze und Hermann Sievers)

„Flugmodus“

Talkrunde:
Thea Heusler (Caritasverband Hannover)
Harald Gerke (Diakoniepastor Hannover-Land)
Rainer Müller-Brandes (Diakoniepastor Hannover)

„Flugmodus“

Moderation:
Tobias Glawion (Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen) und Bernhard Tups (Bernward Rundfunk)

(Pressemitteilung SCHUPPEN 68, 17.07.2014)

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