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13.12.2013

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Fritz Behrens-Stiftung übergibt dem Sprengel Museum Hannover Werke von Gabriele Münter und Ilya Kabakov

Ausstellung

Die Fritz Behrens-Stiftung übergibt dem Sprengel Museum Hannover die „Studie auf Blau“ (1915) von Gabriele Münter und das Gemälde „Flying # 18“ (2009) von Ilya Kabakov als Dauerleihgaben.
Beide Werke bereichern die Sammlung des Sprengel Museum Hannover in zwei wesentlichen Schwerpunkten, der Werkgruppe Der Blaue Reiter und der Kunst nach 1945.

Die „Studie in Blau“ von Gabriele Münter (1877–1962) zählt zu jenen abstrakten Werken, die unter dem Einfluss von Wassily Kandinsky entstanden. Entgegen aller abstrakten Tendenzen legte Münter in diesem Werk eine naturgemäße, ausgewogene Komposition an. Die Künstlerin war nie ganz der Abstraktion zugeneigt, da ihr eigentlicher künstlerischer Weg in eine andere Richtung führte. Die Studie stellt Münters herausragende Fähigkeit als Koloristin unter Beweis, in deren Werken sich die Farbe vom Gegenstand löste und zum eigenständigen Bildmittel wurde. Das Jahr 1915, in dem die Studie entstand, markiert mit dem Umzug der Künstlerin nach Stockholm zugleich die Trennung von ihrem Lebensgefährten Wassily Kandinsky. Münter war Mitbegründerin der Neuen Münchener Künstlervereinigung und wirkte ab 1911 im Kreis der Künstlergruppe Der Blaue Reiter. Sie zählt zu den wichtigsten Künstlerinnen des deutschen Expressionismus.

Im Werk „Flying # 18“ aus der zwanzigteiligen Serie „Flying“ geht es unter Anklang an gegensätzliche und abstrakte Traditionen der Kunst des 20. Jahrhunderts um Abschiede. Ausgehend von den Bildwelten des sowjetischen Sozialismus fand Ilya Kabakov (* 1933 in Dnjepropetrovsk, Ukraine) zu einer Revision des Gelebten und Geleisteten. Die fliehenden und fliegenden Bilder vor weißem Hintergrund verlieren sich in einem immateriellen Raum der verblassenden Erinnerung. Ilya Kabakov ist insbesondere durch seine Installationen bekannt. Seit rund zehn Jahren befasst sich der Künstler zunehmend und auf einer sehr persönlichen Ebene mit der Malerei. Kabakov wurde zuletzt 2008 mit dem Premium Imperiale ausgezeichnet und war 2009 auf der documenta 9 vertreten. Das Sprengel Museum Hannover zeigte 2012 in der Retrospektive „Eine Rückkehr zur Malerei. 1961– 2011“ erstmals die vollständige Serie „Flying“.

Die Fritz Behrens-Stiftung ist aufgrund testamentarischer Verfügung des gleichnamigen Stifters im Jahre 1920 gegründet worden. Die Stiftung hat mit ihrer fördernden Arbeit seit mehr als neunzig Jahren immer versucht, Lücken zu füllen – im sozialen Bereich wie in der Bildung – und den kulturellen Sektor vor allem in Hannover und Umgebung zu bereichern. Ein Schwerpunkt ist die Anschaffung von Kunstwerken, die überwiegend in den hannoverschen Museen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die Fritz Behrens-Stiftung hat u. a. Grafiken von Max Ernst für das Sprengel Museum Hannover erworben. Dort sind auch „Der Schwärmer“ von Emil Nolde sowie Gemälde von Christian Rohlfs und Max Ernst als Dauerleihgaben der Fritz Behrens-Stiftung ausgestellt.

(Pressemitteilung Sprengel Museum Hannover, Dr. Isabelle Schwarz, 13.12.2013)

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