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03.09.2013

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SCHUPPEN-68-Performance: Non olet – Geld stinkt nicht!

SCHUPPEN-68-Performance: Non olet – Geld stinkt nicht!
Bühne Termine

Kunstversteigerung aus Urinal bei ZINNOBER Kunstvolkslauf
08.09.2013, 14.15 Uhr – Hannover, ZINNOBER Kunstvolkslauf, Lindener Kunstwerke AG (LKW AG), Badenstedter Straße 48, 30453 Hannover

„Non olet – Geld stinkt nicht,“ sagten die alten Römer, als sie auf Urin eine Steuer erhoben. „Non olet,“ sagen die Kunst-Installateure Klaus-Dieter Gleitze & Hermann Sievers vom SCHUPPEN 68, wenn sie aus dem Original-Urinal-Nachbau von Marcel Duchamps legendärer Installation „Fountain“ heraus große Kunst für kleines Geld versteigern. Ort des Geschehens: Lindener Kunstwerke AG, Badenstedter Straße 48, 30453 Hannover. Anlass: 16. ZINNOBER Kunstvolkslauf in Hannover.

Klaus-Dieter Gleitze & Hermann Sievers vom SCHUPPEN 68 betonen: „Mit dieser Aktion machen wir die schwierigen Bedingungen des Kunstmarktes zum Thema. Hinter dem goldenen Schein der Großevents der Kunstszene verbirgt sich der graue Alltag der Mehrzahl der Kunstproduzenten. Laut Umfrage des Bundesverbandes Bildender Künstler und Künstlerinnen (BBK) von 2011 verdienen 68 % aller Befragten weniger als 5.000 Euro im Jahr mit künstlerischer Arbeit, der Mittelwert liegt bei 1.362 Euro. Kaum eine Berufsgruppe ist derartig von prekären Arbeitsbedingungen betroffen wie Künstler. Für sie heißt es bei jeder Gelegenheit in Sachen Geld: Non olet!“

Die Kunst-Installateure Gleitze & Sievers waren mit dem Original-Urinal-Nachbau unter anderem auf der Documenta 2012 unterwegs anlässlich des 125-jährigen Geburtstags von Marcel Duchamp. Die Performance „Non olet – Geld stinkt nicht!“ ist Teil der SCHUPPEN 68 Interventionen im Rahmen des Projektes „Armut? Das ist doch keine Kunst!“. Bis November arbeiten in diesem Projekt Nic Dasselaar und Boris von Hopffgarten (LKW AG) sowie Edin Bajric (konnektor – Forum für Künste) in sozialen Brennpunkten mit Betroffenen an künstlerischen Projekten.

Vom 24.10. – 10.11. findet bei LKW AG und konnektor eine Ausstellung mit Werken der beteiligten Künstler und aus den Projekten statt.

Die Reihe „Kunst am Kiosk“ ist ebenfalls Bestandteil des Projektes „Armut? Das ist doch keine Kunst!“. Beim zweiten Teil von „Kunst am Kiosk“ – Motto „Kultur für alle“ – am 30.08.2013 war unter anderem der Oberbürgermeister-Kandidat der Grünen, Lothar Schlieckau, zu Gast.

Lothar Schlieckau (l.), OB-Kandidat, und Urinal (r.)

Mit von der Partie bei „Armut? Das ist doch keine Kunst!“ sind Edin Bajric, Nic Dasselaar, Klaus-Dieter Gleitze, Boris von Hopffgarten, Björn Kahle, Hanno Kübler, Hermann Sievers und Gastkünstler.

Klaus-Dieter Gleitze & Hermann Sievers vom SCHUPPEN 68 unterstreichen: „Marcel Duchamp würde sich auf einem Bein vor Freude im Grabe umdrehen und mit dem anderen Beifall klatschen, wenn er bei ZINNOBER dabei wäre.“

(Pressemitteilung SCHUPPEN 68, 03.09.2013)

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