19.07.2013

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Armut? Das ist doch keine Kunst!

Termine

Armut? Ist doch keine Kunst!Projekt Start erfolgt!
19.07.2013, Hannover, Lindener Kunstwerke AG, Badenstedter Str. 48, 30453 Hannover.

Das Projekt „Armut? Das ist doch keine Kunst!“ wurde am 19.07.2013 bei einem Pressefrühstück im Atelier Lindener Kunstwerke AG, Badenstedter Str. 48, 30453 Hannover offiziell vorgestellt und gestartet.
Hintergrund des Projektes:
Die Spaltung in unserer Gesellschaft wird immer tiefer. Die Reichen werden reicher, die Armen werden zahlreicher. Bald jeder sechste Niedersachse ist arm. Das Projekt „Armut? Das ist doch keine Kunst!“ widmet sich mit kreativen Mitteln der Frage, wie unsere Gesellschaft mit dieser sozialen Ungerechtigkeit umgeht.

Diakonie-Direktor Dr. Künkel und Probst Tenge, St. Clemens, beim ersten Spatenstich zum Sponsorengraben

Diakonie-Direktor Dr. Künkel und Probst Tenge, St. Clemens, beim ersten Spatenstich zum Sponsorengraben

Klaus-Dieter Gleitze & Hermann Sievers, SCHUPPEN 68, betonen:
„Die wachsende Spaltung unserer Gesellschaft zwischen arm und reich ist ein Skandal, der nicht unwidersprochen hingenommen werden darf. Eine Möglichkeit des Widerspruchs ist der künstlerische. Das Projekt setzt auf Intervention, auf das künstlerische Eingreifen in die alltägliche gesellschaftliche Realität.“

Nic Dasselaar, Lindener Kunstwerke AG, unterstreicht:
„Immer mehr Menschen haben immer weniger Teilhabe an Bildung und Kultur, sie werden ausgegrenzt. Wir versuchen, Kultur an Orte abseits der bürgerlichen Hochkultur zu bringen und gemeinsam mit Betroffenen kreativ zu arbeiten.“

Simone Hahn (Karl Lemmermann Haus), Nic Dasselaar (Lindener Kunstwerke AG) und Klaus-Dieter Gleitze (SCHUPPEN 68), präsentieren offizielles Projekt Logo und Plakat (Entwurf: Nic Dasselaar)

Simone Hahn (Karl Lemmermann Haus), Nic Dasselaar (Lindener Kunstwerke AG) und Klaus-Dieter Gleitze (SCHUPPEN 68), präsentieren offizielles Projekt Logo und Plakat (Entwurf: Nic Dasselaar)

Am 31. Juli 2013 um 19 Uhr startet in „Onkel Olli´s Kiosk“ (An der Lutherkirche 10, 30167 Hannover) in der hannoverschen Nordstadt „Kultur am Kiosk“. Einmal monatlich finden dort bis Ende November Events der Künstlergruppe „SCHUPPEN 68“ statt: Lesungen, Ausstellungen und Musik für Besucher, Flaneure und Anwohner.

Kunst am Kiosk

In Kunstprojekten in sozialen Brennpunkten und Einrichtungen produzieren Profikünstler gemeinsam mit Bewohnern und Nutzern Bilder, Objekte und Aktionen. In abschließenden Ausstellungen in der Galerie „konnektor“ und im Atelier „Lindener Kunstwerke AG“ werden vom 24. Oktober bis zum 10. November Werke zum Thema „Kunst und Armut“ präsentiert.

Das Projekt „Armut? Das ist doch keine Kunst“ thematisiert auch die immer prekärer werdende Situation der Kulturproduzenten, gerade vor dem Hintergrund permanenter Kürzungsdiskussionen bei den öffentlichen Haushalten.

An der Projektplanung beteiligt sind zum jetzigen Zeitpunkt das Atelier Lindener Kunstwerke AG, die Galerie konnektor und die Künstlergemeinschaft SCHUPPEN 68 sowie das Karl-Lemmermann-Haus (Tageswohnung der Diakonie), das Familienzentrum Carl-Sonnenschein-Haus von der Caritas, die Kirchengemeinden St. Clemens und St. Philippus und die Nachbarschaftsarbeit Canarisweg sowie das Fairkauf-Haus Hannover.

Unterstützt wird das Projekt vom Diakonischen Werk der Landeskirche Hannovers e.V., dem Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V., der Landesarmutskonferenz LAK Niedersachsen und dem Kulturbüro Hannover.

Caritas, Diakonie und LAK Niedersachsen fördern und unterstützen dieses ungewöhnliche Projekt und sich einig:
Bei der Überwindung der Spaltung unserer Gesellschaft müssen auch ungewöhnliche und neue Wege beschritten und die Betroffenen beteiligt werden. Das Projekt soll nach dem Willen aller Beteiligter über den ersten projektzeitraum auf Nachhaltigkeit angelegt sein.
Im Rahmen des Presse-Termins machten Diakonie Direktor Dr. Künkel und Probst Tenge, St. Clemens, den ersten Spatenstich zum Sponsorengraben. Der Graben symbolisiert die Spaltung der Gesellschaft und soll während des Projektes von Sponsoren zugeschüttet werden.

(Pressemitteilung Armut? das ist doch keine Kunst! – ein Kunstprojekt in Hannover, Klaus-Dieter Gleitze, 19.07.2013)

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