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27.06.2013

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Modelle für einen Museumsverbund Hannover vorgestellt

Nicht kategorisiert

Empfehlungen für den Museumsverbund zwischen Historischem Museum Hannover und Museum August Kestner
Museums-Profile schärfen, attraktive Angebote entwickeln, die BesucherInnenzahlen steigern, eine gemeinsame Organisationsstruktur entwickeln und dadurch die Attraktivität dauerhaft erhöhen. Das sind die Empfehlungen der von der Stadt beauftragten Managementberatungsfirma METRUM, unterstützt von Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, ehemaliger Direktor des Ruhr-Museums Essen, zur Bildung eines Museumsverbundes zwischen Historischem Museum Hannover und Museum August Kestner.

Seit September 2012 hat die von der Stadt beauftragte Managementberatungsfirma METRUM in verschiedenen Workshops mit den Fördervereinen der Museen, den kulturpolitischen SprecherInnen der Ratsfraktionen, mit ExpertInnen und MitarbeiterInnen des Historischen Museum Hannover und des Museums August Kestner erarbeitet, wie verschiedene Modelle eines Museumsverbund zwischen dem Historischen Museum Hannover und dem Museum August Kestner aussehen könnten und daraus Handlungsempfehlungen zusammengefasst.

Die übergeordnete Empfehlung ist, um die erforderlichen 150.000 Euro (laut Ratsauftrag) einzusparen, eine gemeinsame Organisationsstruktur einschließlich einer Verwaltung für beide Museen mit drei Standorten. Im nächsten Schritt wird der Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste gemeinsam mit den MitarbeiterInnen der Museen einen organisatorischen und personellen Umstrukturierungsprozess starten.

Um dann noch die Schlagkraft der Museen zu steigern, empfehlen die Berater die Profilierung und damit Fokussierung der inhaltlichen Arbeit, insbesondere im Museum August Kestner (Profilschärfung mit klaren Schwerpunkten und Sammlungsbereichen, überarbeitete Dauerausstellungen und Sonderausstellungen, räumliche Veränderungen und Zusammenlegungen, etc.). Damit hat die Verwaltung nun richtungsweisende Empfehlungen erhalten, wie ein zukünftiger Museumsverbund aussehen könnte. Als nächsten Schritt wird die Verwaltung nun prüfen, welche Empfehlungen zu realisieren sind. Dabei spielen die räumlichen und inhaltlichen Möglichkeiten ebenso eine Rolle, wie auch die finanziellen.

Neben der Schaffung einer noch effizienter arbeitenden Verwaltung geht es insbesondere auch um neu zu ordnende Ausstellungsflächen, um neue Ausstellungs- und Sammlungsschwerpunkte, die nicht nur rein inhaltliche, sondern auch bauliche Veränderungen mit sich bringen.

Finanzdezernent Dr. Marc Hansmann: “Ich begrüße die Umsetzung des HSK-Auftrags, 150.000 Euro einzusparen. Der Verbund ermöglicht darüber hinaus eine deutliche Profilschärfung des Museums August Kestner.”

“Wir wollen einen Architekten-Workshop initiieren, bei dem die Möglichkeiten der Gebäude erschlossen werden sollen. Und wir wollen mit fachlicher Begleitung in die Ausstellungsplanung einsteigen”, beschreibt Kulturdezernentin Marlis Drevermann die nächsten Schritte.

Für die gesamte Umorganisation und Neuausrichtung plant die Verwaltung mindestens die nächsten drei Jahre ein.

Ziel ist es, kein Museum zu schließen, sondern den neuen Verbund schlagkräftig, inhaltlich profiliert und attraktiv aufzustellen. “So entsteht mit dem Museumsverbund ein in seiner Größe und Schlagkraft dem Sprengel Museum Hannover gleichgestelltes Museum”, prognostiziert Drevermann.

Die Erarbeitung der Handlungsempfehlungen wurden aufgrund eines Ratsauftrags im Haushaltkonsolidierungsprogramms (HSK) VIII (Drucksache Nr. 2351/2011) vom Kulturdezernat in Auftrag gegeben mit dem Ziel, die “Bildung eines Verbundes aus zwei kulturhistorischen Museen mit drei Standorten” zu prüfen und dauerhaft 150.000 Euro einzusparen.

(Pressemitteilung LH Hannover, 27.06.2013)

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