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06.03.2013

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Zwei besondere Kulturprojekte erhalten den Kulturpreis »pro visio«

Stiftung Kulturregion Hannover
Ausstellung Bühne Nicht kategorisiert

Schwarmkunst zwischen Tabledance Bar und Museum
Theaterperformance im Hauptbahnhof

Mit dem Kulturpreis »pro visio« zeichnet die Stiftung Kulturregion Hannover die Produktion »Hannover Central Station« von »Freie Theaterproduktionen – Iyabo Kaczmarek« sowie das Schwarmkunst-Projekt »Strich-Code« von Kerstin Schulz und dem »Atelier Dreieck« aus. Der mit 7.777 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr, abweichend von den Vorjahren, hälftig geteilt und im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 17. April 2013 im Historischen Museum Hannover überreicht.

In einer überzeugenden Darbietung bespielte die freie Theaterproduktion »Hannover Central Station« im September 2012 den Hauptbahnhof Hannover. Regisseur und Autor Sascha Schmidt hatte aus Interviews mit Menschen im und am Bahnhof eindrückliche Portraits erarbeitet. Acht Schauspieler(innen) schlüpften in die Rollen und führten die Produktion, unterstützt durch raffinierte Technik, an verschiedenen Orten im Bahnhof auf. Durch die Verschmelzung von Raum, Biografie, Spiel und Klang wurde ein einzigartiges Theatererlebnis für die Besucher geschaffen. Vor allem die zeitgemäße, mutige Organisationsform des Projektes, jenseits etablierter Einrichtungen, lobte die »pro visio«-Jury.

Mit Millionen von neonfarbenen Preisetiketten machte das Schwarmkunst-Projekt »Strich-Code« im Sommer 2012 auf sich aufmerksam. Zahlreiche Künstler und Akteure etikettierten gemeinsam große Flächen in der Innenstadt Hannovers und sogar eine Stadtbahn. Ausstellungen, Begleitveranstaltungen sowie Führungen luden zur Diskussion über den »Wa(h)rencharakter von Sexualität und Kunst« ein: Im Historischen Museum Hannover konnten sich die Besucher mit dem oftmals tabuisierten Thema Prostitution auseinandersetzen und mit einer Prostituierten ins Gespräch kommen, die in einem Tabledance-Käfig zur Schau gestellt war. Den Tausch komplett machte eine Kunstausstellung in einer Tabledance Bar am Steintor. Die »pro visio«-Jury zeigte sich beeindruckt von dem Mut und Spannungsreichtum von »Strich-Code«. Genau wie »Hannover Central Station« entstand dieses Projekt in freier Organisation.

Die Stiftung vergibt den Kulturpreis »pro visio« seit 2001 jährlich an kulturelle Projekte, die sich innovativ, mutig und überzeugend dem Mainstream entgegenstellen. Inzwischen hat sich der Preis als Gütesiegel für Kulturprojekte etabliert. Der »pro visio«-Jury gehören an: Angela Kriesel, Henning Queren, Gerd Dallmann, Uwe Kalwar und Dr. H.-Jörg Siewert.

(Pressemitteilung Stiftung Kulturregion Hannover, 06.03.2013)

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