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30.11.2012

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enercity wird mit KulturKontakte-Preis 2012 ausgezeichnet

enercity wird mit KulturKontakte-Preis 2012 ausgezeichnet
Nicht kategorisiert

Würdigung der Partnerschaft mit dem Jungen Schauspiel Hannover als “vorbildliche Kulturförderung”
Hannover, den 30. November 2012. enercity freut sich über eine wichtige Auszeichnung: Das Engagement des Unternehmens im Bereich der Jugendförderung wird mit dem KulturKontakte Preis 2012 geehrt. Der hannoversche Energieversorger besetzt damit die neu eingeführte Kategorie „Unternehmen und Stiftungen in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft“. Die feierliche Preisverleihung fand am Abend des 29. November 2012 im Beisein des Niedersächsischen Wirtschaftsministers Jörg Bode statt. In seiner Rede würdigte er die Aktivitäten der Stadtwerke Hannover als vorbildliche Kulturförderung.

enercity engagiert sich seit 1998 in der Jugendförderung und ist im Rahmen dessen Gründungspartner und Hauptsponsor der Jugendsparte am Schauspiel Hannover. Mit dem gemeinsam produzierten Theaterstück „Romeo und Julia“ wurde das Junge Schauspiel Hannover 2007 eröffnet. Seither sind fünf weitere Inszenierungen entstanden, die jeweils für zwei Jahre auf dem Spielplan im Ballhof standen.

„Der Erfolg des Jungen Schauspiels bestätigt unser Engagement für eine kulturelle Vielfalt in Hannover und die Förderung von jungen Menschen aus der Region“, sagt Marlene Bloch, Leiterin Unternehmenskommunikation und Energiepolitik bei enercity anlässlich der Preisverleihung in Osnabrück. „Daher freuen wir uns sehr über die Auszeichnung mit dem KulturKontakte-Preis”.

Das Besondere ist, dass es sich hier nicht nur um Theater für Jugendliche, sondern auch um Theater mit Jugendlichen handelt. Etwa 400 Jugendliche bewerben sich jährlich, bis zu 30 schaffen es letztendlich in die Produktion und werden als Darsteller auf der Bühne aktiv oder übernehmen Schlüsselpositionen hinter der Bühne in den Bereichen Regie, Kostüm, Maske oder Technik.

enercity sieht sich in der Förderung ausdrücklich nicht als bloßer Sponsor, sondern als Partner auf Augenhöhe. Die Projekte wurden alljährlich unter personellem Einsatz der enercity-Mitarbeiter umgesetzt und von den Castings bis hin zur Premiere begleitet. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, Talente zu entdecken, zu festigen und die Jugendlichen auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Die Form des Schauspiels bietet sich dazu gut an, denn sie erfordert viel Mut,Teamgeist, Ausdauer und Disziplin. Vorstandsvorsitzender Michael Feist sagt: „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass sich Jugendliche hundertprozentig einsetzen, wenn man ihnen klare und attraktive Ziele setzt. Wir versuchen, Leistung mit Vergnügen zu verbinden. Die Resonanz auf unsere bisherige Arbeit bestätigt unsere Philosophie.“

Die KulturKontakte sind eine Initiative des Landes Niedersachsen, der Industrie- und Handelskammern Lüneburg-Wolfsburg und Stade für den Elbe-Weser-Raum sowie der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Der unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Wirtschaftsministers stehende KulturKontakte-Preis prämiert Unternehmen, die durch nachahmenswerte Konzepte Kunst und Kultur fördern. Er dient als Vorbild für Kultur und Wirtschaft, neue, gewinnbringende Partnerschaften zu begründen. Eine so entstehende lebendige Kunst- und Kulturszene ist Ausdruck unternehmerischer Innovationskraft und Indikator für die gesellschaftliche Verantwortung, die auf Unternehmensebene gelebt wird.

[Pressemitteilung Stadtwerke Hannover AG, 30.11.2012]

Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode verleiht KulturKontakte-Preis 2012

BRAMSCHE. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode hat heute im Museum und Park Kalkriese, Varusschlacht im Osnabrücker Land, den niedersächsischen KulturKontakte-Preis 2012 für unternehmerische Kulturförderung an vier Unternehmen aus Niedersachsen verliehen.

Der Minister betonte: „In Zeiten konjunktureller Schwäche und defizitärer öffentlicher Haushalte müssen sich die staatlichen Institutionen zunehmend auf ihre Kernaufgaben konzentriere. Andererseits ist Kultur zunehmend eine wichtige Größe bei Standort- und Arbeitsplatzentscheidungen. Eine lebendige Kunst und Kulturszene wirkt daher gerade in Zeiten des Fachkräftemangels als Standortfaktor zur Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum.”

Mit dem Hauptpreis in der Kategorie „Großes Unternehmen” zeichnete der Minister die Heinrich-W.-Risken-Stiftung aus Bad Rothenfelde aus. Der Hauptpreis in der Kategorie „Kleines Unternehmen” ging an die Möbeltischlerei Haunhorst in Georgsmarienhütte. Erstmals in diesem Jahr wurde ein dritter Preis in der Kategorie Sparkassen sowie öffentlich-rechtliche Unternehmen und Stiftungen verliehen. Über den Preis konnte sich die enercity aus Hannover freuen. Bei der beachtlichen Anzahl von 54 Bewerbern hat sich die Jury dazu entschlossen, zusätzlich noch einen Sonderpreis zu vergeben. Mit dem Sonderpreis wurde die Osnabrücker Werkstätten gGmbH aus Osnabrück ausgezeichnet.

Die vier Preisträger erhielten den diesjährigen Zinnkunstpreis des Künstlerduos Susanne Tunn und David Svoboda aus Alfhausen im Landkreis Osnabrück. Die Zinnskulptur stellt nach dem Motto: „Kultur braucht Pflege.” einen Blumentopf mit daraus sprießenden Keimlingen dar.

Der KulturKontakte-Preis wird seit 2004 an Unternehmen vergeben, die mit nachahmenswerten Ideen, Kunst und Kultur in Niedersachsen fördern. Maßgebliche Kriterien für den Preis sind Innovation, Kontinuität in der Kulturförderung, Verankerung in der Unternehmenskultur und Einbindung der Mitarbeiter. Er ehrt Erfindungsreichtum und Mut zur Kooperation.

Die KulturKontakte feierten im letzten Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Es ist eine Gemeinschafts-initiative des Landes Niedersachsen mit der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade sowie den Industrie- und Handelskammern Stade und Lüneburg-Wolfsburg. Der diesjährige Kooperationspartner ist der Landkreis Osnabrück.

Preisträger 2012

Kategorie „Großes Unternehmen”: Heinrich-W.-Risken-Stiftung, Bad Rothenfelde

Die Heinrich-W.-Risken-Stiftung mit Sitz in Bad Rothenfelde fördert Kunst, Kultur und Naturschutz und sieht die Förderung als wichtige Säule gesellschaftlicher Verantwortung. Seit 2007 realisiert und fördert die durch den Unternehmer Heinrich W. Risken ins Leben gerufene Stiftung die lichtsicht Projektions-Biennale, die den Stiftungssitz alle zwei Jahre zum Zentrum der internationalen Projektionskunst macht.

Das auf circa 11.000 Quadratmetern an den Gradierwerken in Bad Rothenfelde stattfindende Großprojekt zeichnet sich durch seine Einzigartigkeit in einer jungen, zukunftsorientierten Kunstform aus, die sich ausschließlich auf Projektionen im öffentlichen Raum konzentriert, mit ungewöhnlichen Formaten experimentiert und dabei über drei Monate hinweg jeden Abend kostenfrei für jedermann zugänglich ist. Die lichtsicht Projektions-Biennale, für die der zweimalige Documenta-Chef Prof. Dr. Manfred Schneckenburger als Künstlerischer Leiter gewonnen werden konnte, hat sich zum nachhaltigen Publikumsmagneten im Landkreis Osnabrück und darüber hinaus entwickelt. Gerade in der eher schwächer besuchten Wintersaison profitieren Handel, Gewerbe und Hotelgewerbe von dem kulturellen Highlight. Die 2012 durch die Heinrich-W.-Risken-Stiftung gegründete gemeinnützige Gesellschaft lichtsicht gmbh wird die vierte lichtsicht Projektions-Biennale im Herbst 2013/14 veranstalten.

Der Namensgeber der Stiftung, der Unternehmer und Kunstliebhaber Heinrich W. Risken, führt als Alleingesellschafter und Vorstandsvorsitzender die heristo-Unternehmensgruppe, die Lebensmittel und Heimtiernahrung herstellt und vertreibt. Um die Vision einer künstlerisch gestalteten Ortsmitte in Bad Rothenfelde zu realisieren, gründete Herr Risken zusammen mit der Gemeinde eine Kulturinitiative. Der Vorläufer der heutigen Stiftung ermöglichte so auch 2005 dem Künstler Louis Chacallis, die Skulptur „Die Träger des Himmels” im Ortszentrum zu installieren. Zu den weiteren Aufgaben der Heinrich-W.-Risken-Stiftung zählt die Unterstützung von Kunstausstellungen, wie zum Beispiel im Juni 2012 die Helga-Rensing-Ausstellung in Münster.

Kategorie „Kleines Unternehmen”: Möbeltischlerei Haunhorst, Georgsmarienhütte

Der Tischlermeister Thomas Haunhorst gründete 1984 die erste sogenannte Öko-Tischlerei im Raum Osnabrück. Seine Vision war, aus heimischen Hölzern hochwertige Vollholzmöbel und Einrichtungen nachhaltig und individuell für Kunden zu fertigen.

Schon damals ergaben sich viele Kontakte zu Künstlern und Architekten in der Region. Haunhorst arbeitet mit anderen Künstlern zusammen und berät sie bei ihren Entwürfen im Hinblick auf die handwerkliche/technische Umsetzbarkeit. So werden auch Musiker unterstützt, ihre Instrumente selbst zu bauen. So bauen sich Studenten des Studiengangs „Klassische Gitarre” der Hochschule Osnabrück als auch Musiker namhafter Bands ihre Gitarren selbst.

Die Unterstützung der Künstler bezieht sich nicht nur auf die Holzverarbeitung, sondern auch auf die technische Realisierbarkeit von Entwürfen mit anderen Materialien, wie z.B. Stahl und Kunststoff. Außerdem fördert Haunhorst mit Erfolg die künstlerischen und kreativen Fähigkeiten seiner Auszubildenden (drei Innungssieger der HWK Osnabrück-Emsland).

1995 erwarb der Tischlermeister die 1897 erbaute, historische Industriehalle auf dem ehemaligen Klöcknergelände in Georgsmarienhütte, sanierte diese und verlagerte seinen Betrieb dorthin. Vor zehn Jahren hat er in diesen Räumen eine Kulturbühne ins Leben gerufen. Nachdem Haunhorst als langjähriger Musiker und ehemaliger Schlagzeuger einer regional bekannten Band die ersten Konzerte selbständig durchgeführt hat, veranstaltet er die Konzertreihen mit der Stadt Georgsmarienhütte gemeinsam und ausschließlich aus „Spaß an der Freud”, wie er sagt. Die Tischlerei Haunhorst kümmert sich schwerpunktmäßig um Kontakte zu Künstlern, Raumfragen und die Betreuung der Künstler vor den Veranstaltungen. Das Veranstaltungsprogramm ist geprägt durch bekannte Liedermacher, wie z.B. Liederjahn aus Hamburg, Werner Lämmerhirt aus Berlin, Anne Häiges aus Köln und viele mehr. Daneben bietet die Kulturbühne auch lokalen Gruppen und z.B. Märchenlesungen sowie dem niedersächsischen Bücherfrühling ein Forum.

Kategorie Sparkassen sowie öffentlich-rechtliche Unternehmen und Stiftungen: enercity, Stadtwerke Hannover AG, Hannover

Als eines der großen kommunalen Unternehmen des deutschen Energiemarktes stehen Service- und Versorgungsleistungen im Mittelpunkt der Arbeit von enercity. In Hannover und der Region Hannover beliefert enercity über 650.000 Menschen mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Bundesweit bietet enercity Geschäftskunden attraktive Strom- und Gasprodukte. Individuelle Lösungen und ergänzende Dienstleistungen ergänzen das Angebot, mit denen enercity in diesem Segment das gesamte Leistungsspektrum des Energiemanagements abdeckt.

enercity engagiert sich neben dem Sport-Sponsoring seit vielen Jahren auch im Bereich Kultur und Kunst. Neben dem jährlich stattfindenden Musikfestival „enercity swinging hannover” sowie den Kooperationen mit hannoverschen Museen wie dem Sprengel Museum unterstützt das Unternehmen seit 1998 kulturelle Jugendprojekte aus unterschiedlichen Themenbereichen. enercity ist Gründungspartner und Hauptsponsor des Jungen Schauspiels Hannover und unterstützt seit 2007 jährlich ein Jugendtheaterprojekt, an dem Jugendliche aus Hannover und der Region mitwirken können. Damit will enercity Jugendliche unterstützen, ihre Talente zu entdecken, zu festigen und sich auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Dazu eigenen sich Projekte aus dem Bereich Schauspiel besonders gut, denn zur Umsetzung braucht man viel Mut, Leistungswillen, Teamgeist, Ausdauer und Disziplin.

Sonderpreis: Osnabrücker Werkstätten gGmbH, Osnabrück

Die Osnabrücker Werkstätten (OW) sind Dienstleister in unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Metallverarbeitung, Verpackung und Montage oder Holzbearbeitung für viele Unternehmen in der Region Osnabrück. Knapp 2000 Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderung finden an zehn Standorten in Stadt und Landkreis Osnabrück eine Tätigkeit, die sie mit ihrem Handicap bewältigen können.
Die OW ist ein Tochterunternehmen der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück gGmbH (HHO), die Träger verschiedener ambulanter, stationärer und teilstationärer Angebote der Behindertenhilfe an über 60 Standorten in Stadt und Landkreis Osnabrück ist.

Die OW als Industrieunternehmen fördern das kreative Potential von Menschen mit Behinderung und unterstützen damit die individuellen Kontakt- und Ausdrucksmöglichkeiten. Der KunstContainer ist eines der vielfältigen Angebote der OW, bei dem künstlerische Prozesse initiiert werden und Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen aktiv am kulturellen Leben teilhaben. Auch Menschen und Mitarbeiter ohne Behinderung sind eingeladen mitzumachen – damit ist der KunstContainer als offener Kunstraum gleichermaßen auch ein Sozialprojekt.

Seit sechs Jahren nutzen im Schnitt zehn Teilnehmer täglich das Angebot. Bei zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen konnten sie in der Vergangenheit ihre Professionalität einer breiten Öffentlichkeit präsentieren, ihre Gestaltungskraft darstellen und Anerkennung finden. Mit dem Angebot des KunstContainers ist ein kultureller Raum für gleichberechtigte Begegnung geschaffen – für Kunstinteressierte, für Mitarbeiter, für Menschen mit Behinderung. Ein besonderes Konzept, von dem alle Seiten profitieren und das deshalb mit dem Sonderpreis ausgezeichnet wurde.

Weitere Informationen sind zu finden unter: www.kulturkontakte.com

[Pressemitteilung Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, 29.11.2012]

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