Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

17.09.2012

Werbung

Geheimnis: Thementag im Künstlerhaus

Ausstellung Film Termine

In loser Folge veranstalten Literaturhaus Hannover, Kunstverein Hannover und Kino im Künstlerhaus mehrmals im Jahr Thementage, die bestimmte Phänomene und Zeiterscheinungen in den Fokus nehmen. Beim Thementag am Sonnabend (22. September 2012) dreht sich alles ums Geheimnis.

Das Kino im Künstlerhaus zeigt um 14 Uhr den Film “Was geschah wirklich zwischen den Bildern” von Werner Nekes, Deutschland 1986, mit Einführung, und um 20.15 Uhr den Film “Blow Up” von Michelangelo Antonioni, England 1966, deutsche Untertitel, mit Einführung.

Werner Nekes ist der entfesselte Zauberkünstler, der vor einem verdutzten Publikum die geheimsten Tricks seiner Zunft offenbart. “(…) ein Dokumentarfilm, der ganz von seinem Thema lebt, von den genialen, aber auch versponnenen Bemerkungen, das sichtbar zu machen, was gerade nicht zu sehen ist, von dem in tausenderlei Spielarten manifestierten Voyeurismus, der das Kino geboren hat und hoffentlich auch am Leben erhält.”

“Blow Up” ist die Geschichte eines jungen Mode-Fotografen, der in zufällig aufgenommenen Bildern Indizien für ein Verbrechen entdeckt, aber in der Wirklichkeit dessen Spuren verliert. Ob wirklich ein Mord geschehen ist, bleibt ungewiss. Die Perspektive verlieren, die Identität verlieren, ist das zentrale Thema in Antonionis Filmen. Hierfür findet er erregende Bilder und Kompositionen; zum Beispiel die Blow ups: An dem Punkt, an dem die Vergrößerung der Fotos aus Licht und Linien und Schatten das Geheimnis zu offenbaren scheint, fällt doch die visuelle Form so abstrakt aus, dass alles leer ist, nicht zu erkennen ist, nur die Faszination der Oberfläche bleibt, das konsequente weitere Vergrößern des Bildes, der Formen, eine Auslöschung der Spuren des Lebens im Film, des Lebens und des Todes in Weiß, in Schwarz und Grau. Das Geheimnis aber bleibt…

Im Kunstverein Hannover werden von 12 bis 24 Uhr die Türen zur Ausstellung “Hans Op de Beeck” geöffnet. Führungen durch die Ausstellung werden um 15, 19 und 21 Uhr angeboten.
Der belgische Künstler Hans Op de Beeck (*1969) wurde bekannt durch seine raumgreifenden, begehbaren Installationen, die fiktive Orte in Lebensgröße entwerfen.
Der Kunstverein Hannover präsentiert in einer Retrospektive mit neuen Arbeiten sowie bestehenden, bisher in Deutschland nicht gezeigten Installationen, Filmen, Modellen und Zeichnungen die erste Einzelausstellung von Hans Op de Beeck in Deutschland.

Eine “Unheimliche Lesung” gibt es um 16 Uhr mit Martha Jackstien, Schauspiel Hannover, im Kunstverein. Sie liest aus dem Kinderkrimi “Das Haus der Krokodile” von Helmut Ballot.

Im Literaturhaus Hannover geht es um 18.30 Uhr los. “Heizkörperverkleidungen und andere Geheimnisträger” heißt es bei Oblongs Odyssee mit Thomas Kapielski und Dietrich zur Nedden.
Thomas Kapielskis erstes Buch “Der bestwerliner Tunkfurm” erschien 1984. Seitdem stöbert der Berliner Künstler beharrlich durchs intellektuelle Unterholz der Kunst und des Lebens und stößt dabei zwangsläufig auf viel Eigenartiges und Rätselhaftes, das er mithilfe von Prosaminiaturen und Fotografien sorgsam dokumentiert – zuletzt in seinen beiden Log- und Sudelbüchern “Mischwald” und “Neue sezessionistische Heizkörperverkleidungen”.
Die FAZ attestiert Kapielski, einem “der großartigsten Schelmen unserer Zeit”, dass er mit “der Beobachtungshingabe eines Kempowski, der Entlarvungsbrillanz eines Lichtenberg und dem Sprachwitz eines Morgenstern” gesegnet sei. Für uns wird er – während der okkultesten “Oblongshow” aller Zeiten und gemeinsam mit dem seit jeher geheimnisumwehten Oblong-Gastgeber Dietrich zur Nedden – den Kammerton Ä (nicht A!) und das mysteriöse Amtssiegel Ludwig des IV. vorstellen sowie den Schleier von der Kunst und ihren Moden lüpfen. Alles Weitere bleibt bislang geheim – doch wir orakeln: Text und Musik kommen vor, und auch Fotos werden gezeigt.

Für die Veranstaltungen gelten verschiedene Eintrittspreise. Das Kombiticket für den Eintritt in die Lesung, die Filme und die Ausstellung kostet zwölf Euro.

Der zeitliche Ablauf im Überblick:

  • 12 bis 24 Uhr, Kunstverein Hannover
    Ausstellung Hans Op de Beeck
  • 14 Uhr, Kino im Künstlerhaus
    “Was geschah wirklich zwischen den Bildern” von Werner Nekes, 1986
  • 15 Uhr, Führung im Kunstverein Hannover
  • 16 Uhr, Kunstverein Hannover
    “Unheimliche Lesung”, Martha Jackstien, Schauspiel Hannover, liest aus dem Kinderkrimi “Das Haus der Krokodile” von Helmut Ballot
  • 18.30 Uhr, Literaturhaus Hannover
    “Heizkörperverkleidungen und andere Geheimnisträger”, Thomas Kapielski und Dietrich zur Nedden
  • 19 Uhr, Führung im Kunstverein Hannover
  • 20.15 Uhr, Kino im Künstlerhaus
    “Blow Up” von Michelangelo Antonioni, 1966
  • 21 Uhr, Führung im Kunstverein Hannover

Veranstalter:
Landeshauptstadt Hannover, Kino im Künstlerhaus, Literaturhaus Hannover e.V., Kunstverein Hannover e.V.

[Pressemitteilung LH Hannover, 17.09.2012]

Kein Kommentar

Werbung

Kommentieren ist zur Zeit leider nicht möglich!

Werbung


 
Knabenchor Hannover singt in St. Augustinus am Sa., 23.03.2019
Suche nach Hannover
Schünemannplatz

Auf diesen Webseiten kommen Cookies von unseren Werbepartnern zum Einsatz. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Benutzung unserer Website an unsere Partner für Werbung weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mehr Infos

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close