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17.04.2012

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Hölty-Preis für Lyrik: Christian Lehnert erhält höchstdotiertesten Lyrikpreis im deutschsprachigen Raum

Buch

Der zum dritten Mal verliehene “Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover” geht in diesem Jahr an Christian Lehnert.
Mit 20.000 Euro ist der Hölty-Preis für Lyrik der höchstdotierteste Lyrikpreis im deutschsprachigem Raum. Er wird seit 2008 im Zwei-Jahres-Rhythmus von der Stadt und der Sparkasse Hannover verliehen. Die öffentliche Preisverleihung findet am 12. September 2012, 20 Uhr, im Kleinen Sendesaal des NDR Funkhauses in Hannover statt. NDR Kultur ist in diesem Jahr Kulturpartner. Als Laudator konnte Sebastian Kleinschmidt gewonnen werden. Er ist Chefredakteur der Literaturzeitschrift “Sinn und Form”.

Die bedeutende Auszeichnung wird an eine lebende deutschsprachige Lyrikerin beziehungsweise einen Lyriker für ein lyrisches Gesamtwerk oder eine einzelne Veröffentlichung vergeben. In der Begründung der Jury für den diesjährigen Preisträger heißt es:

“Christian Lehnert ist ein besonderer Solitär unter den zeitgenössischen deutschsprachigen Dichtern, denn seine Gedichte strahlen selten gewordene Würde und Schönheit aus. Beharrlich erkundet Christian Lehnert, worin der Ursprung allen Seins liegt. Diese Frage durchzieht alle seine Werke und verleiht ihnen eine außergewöhnlich starke poetische Kraft. Seine Antworten sucht der Dichter nicht nur im Möglichen, Nahen und Erlebten, sondern vor allem in großen universalen Zusammenhängen. Der studierte Religionswissenschafter, Theologe, Orientalist und Kenner der christlichen, jüdischen und muslimischen Religion, schaut mit traditionsgeschulten Blick auf die menschliche Existenz an sich. Er wagt abseits von jeglichem zweckorientierten Denken den Gang hinab in eine ursprüngliche ‘Leere ohne Namen’ und erweitert mit dem von ihm Zutagegeförderten das große Erbe der dichterischen und philosophischen Tradition. Christian Lehnert schreibt an gegen die ‘Ohnmachterfahrung des Menschen gegenüber sich selbst’ und dichtet ‘voller Skepsis gegenüber der Sprache und voller Vertrauen in sie’.”

Den ersten Hölty-Preis erhielt der Lyriker Thomas Rosenlöcher im Jahr 2008, 2010 wurde er Paulus Böhmer verliehen.

Die literarische Bedeutung seines Namensgebers Hölty steht für die enge Verbindung des Preises mit Stadt und Region. Ludwig Christoph Heinrich Hölty (geboren am 21. Dezember 1748 im Kloster Mariensee bei Hannover, gestorben am 1. September 1776 in Hannover) ist von seinem künstlerischen Rang her einer der bedeutendsten deutschen Lyriker. Die Bedeutung beruht vor allem auf der Formenvielfalt, Eigenständigkeit und Stimmungs-Eindringlichkeit seiner etwa 140 Gedichte. Hölty ist neben den Brüdern Schlegel, Karl Philipp Moritz, Carl Sternheim und Kurt Schwitters der wichtigste mit der Stadt und der Region verbundene Dichter. Er verbrachte seine Kindheit und Schulzeit im Dorf Mariensee und die letzten Lebensjahre in Hannover, wo er, erst 28-jährig, 1776 starb.

[Pressemitteilung LH Hannover, 17.04.2012]

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