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12.04.2012

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Das Feuer, das der Sonne spottet

Ausstellung Buch Bühne Musik Termine

Ein Kunstereignis zu Intimität, Körper und Identität mit Begleitprogramm
Die Initiative >KUNST UND WARUM e.V.< möchte mit einer Ausstellung zum Thema Intimität, Körper und Identität die Kommunikation über Ungesagtes ermöglichen, Provokation durch Hinwendung ersetzen und Brüche und ungelöste Fragen zulassen. Sexualität – allgegenwärtig und verborgen, ständig präsent und doch privat. Wo verläuft die Trennlinie zwischen dem Innen und dem Außen? Wo findet Intimität statt? Was ist Sexualität: Authentizität, Identität, Dialog, Einsamkeit, Obsession, Verletzlichkeit, Geheimnis? Eins davon – oder gleich alles? Die Darstellung von Sexualität und Erotik in der Kunst hat Tradition. Im Zeitalter des Internetpornos ist Provokation vergeblich. Körperbilder verzerren sich, Askese trifft Exzess. Intimität und Wahrhaftigkeit sind die echte Herausforderung. Denn: das tiefste Rätsel ist das in uns selbst.

  • Fotografie
  • Zeichnung
  • Malerei
  • Objekt
  • Installation
  • Video
  • Performance
  • Edin Bajric
  • Axel Boronczyk
  • Dido Baxevanidis (Berlin)
  • Elizabeth Cardozo
  • Susanne Elisabeth Heise
  • Maria Hera (Wien)
  • Stefan Heuer
  • Olaf Heinrich
  • Sam Iravanian (Oslo/Norwegen)
  • Stefan Lang
  • Aenne Langhorst
  • Anna Christina Lorenzen (Bergen/Norwegen)
  • Vanessa Mendola
  • Andreas Miller (Leipzig)
  • Silke Rokitta
  • Hermann Sievers
  • Alexandra von Kriegstein
  • Klaus Weiße

Das Feuer, das der Sonne spottet

20. – 22. + 27. – 29. April 2012

Forum S15 (im Atelierhaus S15)
Seestr. 15 (Hinterhof)
30171 Hannover

Vernissage: Freitag, 20. April um 20:00 Uhr

  • Lesung
  • Konzert
  • Kurzfilme
  • Queer Bar
  • Künstlergespräch

Eintritt: 1,- € und ab 18 Jahren

Veranstalter: KUNST UND WARUM e.V.

Programm und Öffnungszeiten

Freitag, 20.04.2012

  • 20:00 Uhr VERNISSAGE >Das Feuer, das der Sonne spottet<
  • 20:30 Uhr Eröffnungsrede von Silke Rokitta

Samstag, 21.04.2012

  • Ab 14:00 Uhr Kunstausstellung >Das Feuer, das der Sonne spottet<
  • 20:00 Uhr LESUNG mit Vera Burmester (Hannover) „Hygiene der Liebe“und Toby Fuhrmann (Münster) „Ich trag ein Massengrab im Herzen“

Sonntag, 22.04.2012

  • 14:00 – 22:00 Uhr Kunstausstellung >Das Feuer, das der Sonne spottet<
  • 20:00 Uhr KURZFILMABEND

Freitag, 27.04.2012

  • Ab 14:00 Uhr Kunstausstellung >Das Feuer, das der Sonne spottet<
  • Ab 21:00 Uhr QUEER BAR mit Musik von DJane Pascale

Samstag, 28.04.2012

  • Ab 14:00 Uhr Kunstausstellung >Das Feuer, das der Sonne spottet<
  • 20:00 Uhr KONZERT mit den Bands „KellerSchlaeger“ (Berlin) und „Merkwürdig Riechen“ (Hannover/New York)

Sonntag, 29.04.2012

  • 14:00 – 22:00 Uhr Kunstausstellung >Das Feuer, das der Sonne spottet<
  • 16:00 – 18:00 Uhr Künstlergespräch bei Kaffee und Kuchen
  • Ab 18:00 Uhr FINISSAGE

Kunstausstellung

Anna Christina Lorenzen

Geboren 1981 in Hamburg, lebt und arbeitet in Bergen/Norwegen
2008 Master Fine Arts, National Academy of the Arts, Bergen /Norwegen

Anna Chistina Lorenzen beschäftigt sich mit der zeichnerischen Darstellung des Körpers. Sie beschreibt den Körper als ein kulturelles Konstrukt zwischen Selbst und äußerer Welt. Ihre Zeichnungen basieren auf fotografischen Selbstporträts, die sie in Bezug auf anatomische Strukturen in der zeichnerischen Tradition der Renaissance präzise erforscht und poetisch neu interpretiert.

Aenne Langhorst

Geboren 1965 in Bremen, lebt und arbeitet in Hannover
1998 Diplom Freie Kunst (FH) bei Prof. Ulrich Eller, Prof. Heinrich Riebesehl, FH Hannover

Leicht deformiert, irgendwie angeditscht, glasklar und etwas unheimlich erscheinen Aenne Langhorsts Fotos zuweilen.
Stinknormal und doch unterschwellig geladen mit z.B. Erotique?

Lesung

Vera Burmester (Hannover): „Hygiene der Liebe“

In ihrer Lesung „Hygiene der Liebe“, beschäftigt sich die hannoversche Künstlerin Vera Burmester mit einem Konglomerat von Texten, die allesamt die Sexualaufklärung zum Thema haben. Dabei streift sie die letzten 80 Jahre und fördert dabei Erstaunliches zu Tage.
Es ist bemerkenswert, zu welchen Verhaltensweisen in der Sexualforschung der vergangenen Jahrzehnte geraten wurde, welche Diagnosen es gab und wie Sexualität allgemein angesehen war. Dabei erstaunen sehr moderne Ansichten, die man in dieser Deutlichkeit nie in der Vergangenheit vermutet hätte, anderes verärgert sogar, das meiste aber erfreut.
Wer also gerne erfahren möchte, wie man z.B. der Onanie Herr werden kann, der ist herzlich eingeladen!

Toby Fuhrmann (Münster): „Ich trag ein Massengrab im Herzen”

Toby Fuhrmann, ein spirituosenliebhabender Literaturproduzent – oder war es literaturlieb-habender Spirituosenproduzent? (halt, es war beides!) – findet manchmal weder Punkt noch Komma. Dafür findet er allerdings immer Punk und Koma. Lebhaft geboren in Hannover, gewohnt lebhaft in Münster, streut er gerne Spiritus ins Fegefeuer der Eitelkeiten und liest Etappen aus seinem an einem Valentinstag erschienenen Debütroman “Ich trag ein Massengrab im Herzen”. Eine junge Dame aus der Redaktion des nachtaktiv-Magazins meinte dazu: “Fuck, was für ein geiles Teil gefrässiger Literatur!”.

Konzert

KellerSchlaeger (Berlin)

Die Musik des Bass/Schlagzeug-Duos KellerSchlaeger kann man als „Endzeit/trans*/freestyle“ oder „extreme Noiserock” bezeichnen. Yann Keller erzeugt auf ihrem/seinem selbstgebauten Stahlbass Soundkaskaden und abseitige Klangwelten von unglaublicher Intensität, die von Jan Schlaeger aka Sanaa mit ihrem abstrakten, absurden, gabbaesken Schlagzeugspiel konterkariert werden. Mathematisches Doppelbass-Gewitter wechselt in schweren Dronerock oder hybriden Jazzcore/Freejazz, entweder gut verzahnt mit Kellers Sounduniversen und Struktur/Stilbrüchen oder hybride gegengespielt. Die Freiheit/Gnadenlosigkeit der anderen macht sie selber frei/ gnadenlos. Mal musikalischer Dom, dann wieder Sub. Privat sollen die beiden aber ganz schöne Zicken sein…

Merkwürdig Riechen (Hannover/New York)

Tom Smith (Ohne, Tlasila, etc. etc. ) tut sich mit Luke Calzonetti (Child Abuse, the Sheath, etc. etc. ) zusammen und heraus kommt “Merkwürdig Riechen”.
MR existieren nur aus einem einzigen Grund: Um ihre Befindlichkeiten über ihren “Ausländerstatus” dem Bundestag mitzuteilen! Ihre Musik klingt roh und instinktgeladen, erinnert an runtergekommene Acid Warehouses, Pariser Schlampen mit brasilianischem Hintergrund und Schuhdieben aus Atlanta.

KUNST UND WARUM e.V.
Kollenrodtstr. 12A
D-30163 Hannover
Tel.: + 49 (0)511 64 23 58 06
Email
www.kunstundwarum.de

[Pressemitteilung KUNST UND WARUM e.V. , 12.04.2012, Christian Donner]

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