26.01.2012

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Philipp Döring und Susann Maria Hempel erhalten das Kurzfilmstipendium

Film

Stiftung Kulturregion Hannover Neue »cast&cut«-Stipendiaten werden in Hannover begrüßt
Die Stiftung Kulturregion Hannover und die nordmedia Fonds GmbH vergeben ihr Kurzfilmstipendium »cast&cut« im Jahr 2012 an Philipp Döring und Susann Maria Hempel. Für jeweils ein halbes Jahr sind die beiden Stipendiaten in Hannover zu Gast und arbeiten hier an einem Kurzfilmprojekt.
Ein monatlicher Geldbetrag, ein Produktionskostenzuschuss und Sponsorenleistungen gestalten das Stipendium attraktiv. Das Wohnungsunternehmen Gundlach stellt den Stipendiaten ein geräumiges Appartement in der Stipendiatenstätte Villa Minimo zur Verfügung. Zusätzliche Unterstützung erhalten die Stipendiaten durch Chroma Film & TV GmbH & Co. KG und »Filmblick Hannover«. Kooperationen mit der HBK Braunschweig und der Hochschule Hannover (Studiengang Szenografie-Kostüm) sind geplant.

Philipp Döring

Philipp Döring

Philipp Döring wurde 1977 in Freiburg geboren. Er studierte Germanistik, Slavistik und Kognitionswissenschaft in Berlin sowie Spielfilmregie in Ludwigsburg. Sein Abschlussfilm »Am anderen Ende« gewann den First Steps Award, der Film wurde mit dem Prädikat »Besonders wertvoll« ausgezeichnet und erhielt den Deutschen Kamerapreis. Sein neuester Film »Nagel zum Sarg« bekam ebenfalls das Prädikat »Besonders wertvoll« der FBW. 2011 gründete Philipp Döring seine eigene Produktionsfirma »Blue Elephant« in Berlin. Er ist von Januar bis Juni 2012 in Hannover möchte hier eine Satire über die Geldgier drehen.

Susann Maria Hempel

Susann Maria Hempel

In der zweiten Jahreshälfte ist Susann Maria Hempel in Hannover zu Gast. Sie wurde 1983 in Greiz (Thüringen) geboren und studierte Mediengestaltung (Kurz- und Experimentalfilm) in Weimar. Sie arbeitete als Theater- und Filmdarstellerin sowie als Musikerin und Komponistin und wirkte bei zahlreichen Performances, Theater-, Film- und Fernsehprojekten mit. Ihr Kurzfilm »Die Fliegen« wird auf dem Int. Kurzfilmfestival Clermont Ferrand 2012 gezeigt werden. In Hannover möchte sie ein alptraumhaftes Roadmovie drehen, das Geschichten aus ihrem Geburtsort Greiz nach Hannover transportiert.

Mit einer Welcome-Party begrüßen die Stipendiengeber gemeinsam mit dem Kunstverein Hannover die beiden Nachwuchsfilmer sowie die Video-Künstlerin Anahita Razmi, Stipendiatin des Kunstvereins, in der Villa Minimo. Die Veranstaltung ermöglicht es den Stipendiaten, erste Kontakte zu Kulturschaffenden aus der Film- und Kunstszene Hannovers zu knüpfen.

19 Kurzfilme wurden im Rahmen des Stipendiums »cast&cut« in Stadt und Region Hannover bereits gedreht – an den unterschiedlichsten Orten – z. B. am EXPO-Bahnhof, im Fössebad, auf dem Bredero-Hochhaus und mehrfach am Steinhuder Meer. Im vergangenen Jahr wurden Szenen u. a. im RuheForst Deister und in einem Gasthof in Döteberg gedreht.

[PM Stiftung Kulturregion Hannover und nordmedia Fonds GmbH, 26.01.2012]

1 Kommentar

  1. Wenn man selbst für niemanden finanziell verantwortlich ist, lässt sich mit einem Stipendium im Nacken sicherlich toll ein satirischer Film über Geldgier drehen. Interessanter fände ich es, so einen Film von jemandem drehen zu lassen, der mit Mitte 30 schon mal selbst Geld verdient hat und das Thema nicht nur von außen betrachtet. Schließlich kann man gut auf den Kapitalismus schimpfen, solang man selbst nicht zum Establishment gehört. Aber sobald man etwas besitzt / für etwas oder jemanden verantwortlich ist, verschwinden solche Ideale ja schnell. Da kann man nur hoffen, dass die Satire für die Zuschauer nicht zum alptraumhaften Roadmovie wird!

    Comment von Sarah Satire — 1. April 2012 @ 09:58

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