30.11.2011

Werbung

Hannover – modern?!

Ausstellung Termine

Historisches Museum Hannover Ausstellung von Fotoarbeiten von Jugendlichen
7. Dezember 2011 bis 5. Januar 2012

Rund 18.000 Besucher hat die Ausstellung „Stadtbilder. Hannovers Moderne 1900-1939“ seit dem 21. September in das Historische Museum Hannover gelockt. Ab dem 7. Dezember gibt es einen gewichtigen Grund mehr die Ausstellung zu besichtigen – oder wiederzukommen. Dann wird die Ausstellung um die Schau von Bildern ergänzt, die zeigen, was Jugendliche am heutigen Hannover modern finden und was sie als eher unzeitgemäße Erscheinungen im Stadtbild ansehen. Dabei treten die Bilder und Sichtweisen der Jugendlichen in ein faszinierendes Spannungsverhältnis zu den Stadtbildern aus dem Zeitraum 1900-1939.

„Wie modern ist das heutige Hannover?“. Diese Frage haben sich etwa 60 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren gestellt und haben ihre Antworten in Fotografien festgehalten, die nun bis zum 5. Januar 2012 als Teil der Ausstellung „Stadtbilder“ zu sehen sind. Gezeigt werden die oft überraschenden Sichtweisen der jungen Stadterforscher darauf, was in ihren Augen modern und was traditionell ist in Hannover.
Genutzt haben sie die Medien ihrer Generation: Digital- und vor allem Handykameras. Das ist nur konsequent, spiegeln diese digitalen Stadtbilder doch sehr gut und authentisch die Wahrnehmung der Jugendlichen wieder.

Raschplatz. Denise Töpelmann, Haupt- und Realschule Ludwig-Windthorst

"Raschplatz". Denise Töpelmann, Haupt- und Realschule Ludwig-Windthorst

In der Ausstellung ist der Kontrast zwischen der analogen Fotografie der alten Stadtbilder aus dem Zeitraum von 1900 bis 1939 und den digitalen Stadtbildern von heute effektvoll inszeniert, indem die Bilder der Jugendlichen nicht ausgedruckt an der Wand hängen, sondern gleich auf Bildschirmen zu betrachten sind. Der Medienwandel, der sich in der Zeit zwischen den damaligen und den heutigen Stadtbildern vollzogen hat, kommt also in der Ausstellung zur Geltung.

Ohne Titel. Nora Krüger, Gymnasium Sophienschule

"Ohne Titel". Nora Krüger, Gymnasium Sophienschule

Bevor sich die Jugendlichen mit ihren Kameras und Handys in der Stadt auf die Jagd nach spannenden Motiven gemacht haben, haben sie sich intensiv mit der Hannoveraner Moderne im Zeitraum von 1900 bis 1939 beschäftigt. Sie haben Seminare zum Begriff der Moderne absolviert, haben sich mit der Ausstellung auseinandergesetzt, haben Expertengespräche mit Architekten und Stadtplanern geführt und schließlich Workshops zum Umgang mit Digitalfotografie und Bildbearbeitung besucht.

Continental Fabrik Limmer. Margaryta Molibozhenko, Gymnasium Sophienschule

"Continental Fabrik Limmer". Margaryta Molibozhenko, Gymnasium Sophienschule

Organisiert wurde dieses außergewöhnliche Projekt kultureller Bildung für Jugendliche von dem Historischen Museum Hannover, der Architektenkammer Niedersachsen und dem Multimediamobil Region Süd. Teilgenommen haben Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedlicher Schulformen und Altersstufen sowohl aus Hannover, als auch aus der Region. Beteiligt waren die Ludwig-Windthorst Haupt- und Realschule, das Gymnasium Sophienschule sowie die Sophie-Scholl-Schule KGS Wennigsen.

Moderne - Stress und Hetzerei. Kristin Steiner, Gymnasium Sophienschule

"Moderne - Stress und Hetzerei". Kristin Steiner, Gymnasium Sophienschule

Die Ausstellungseröffnung findet am 6.12.2011 um 19 Uhr im Historischen Museum statt. Es sprechen Dr. Thomas Schwark (Museumsdirektor) und Wolfgang Schneider (Präsident der Architektenkammer Niedersachsen).

[PM Historisches Museum Hannover, 30.11.2011]

Kein Kommentar

Werbung

Kommentieren ist zur Zeit leider nicht möglich!

Werbung


 
30 Jahre 'Musik in St. Augustinus' - Alles zum Jubiläumsprogramm 2018
Kantorengottesdienst und Orgelmusik in St. Augustinus
Region Hannover wird durchsucht
Schünemannplatz