29.08.2011

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Eine Liebe voller Missverständnisse

Bühne Musik Termine

Ensemble MegaphonVier Choreografien mit Live Musik
Begegnungen von modernem Tanz und zeitgenössischer Musik unter der künstlerischen Leitung des Tänzers und Choreografen Mikael Honesseau.

am 7. und 8. Oktober 2011, 19:30 Uhr (Dauer ca. 1 Stunde)
im Kulturzentrum Faust / Kunsthalle, Hannover
Eintritt 15 €, erm. 12 €
ab 19.15 Uhr Einführung
im Anschluss an die Vorstellung Publikumsgespräch

Jeweils vier Vertreter der aktuellen deutschen Tanz- und Musikszene treten als gemischtes Duo auf: Zu zweit haben sie je ein viertelstündiges Stück entwickelt, das die Spannung zwischen Tanz und Musik zeigt – es ist „Eine Liebe voller Missverständnisse“. Keine Seite wird dabei der anderen nur zur Untermalung dienen. Ziel des künstlerischen Leiters Mikael Honesseau ist eine Begegnung auf Augenhöhe. Neben Honesseau selbst treffen die Tänzer und Choreografen Lotte Rudhart (Essen), Henrik Kaalund (Berlin) und Zdenka Brungot Svitekova (Oslo) auf die Musiker und Komponisten Gerald Eckert (Eckernförde), Kostja Rapoport (Berlin), Raymond Kraczynski (Göttingen) und Thorsten Töpp (Duisburg). Die Bewegungssprache der Tänzer und Tänzerinnen trifft auf die Klangsprache von E-Gitarre, Violoncello, Live-Elektronik oder Percussion.

Die Künstler stammen aus den Bereichen Tanztheater, Moderner Tanz, New Dance und Tanzperformance, Neue und Experimentelle Musik, Live-Elektronik und Avantgarde Jazz. Verschiedene Generationen von Musikern und Tänzern spüren die Verwandtschaften und Unterschiede der beiden Künste auf. Die vier Duos können dabei Geschichten erzählen oder eine abstrakte Dynamik entwickeln. Auf Requisite und Bühnenbild verzichten sie, die Musik und der Tanz stehen in Vordergrund.

Der künstlerische Leiter Mikael Honesseau sucht nach einem neuen Verhältnis von Musik und Tanz. Er sagt: „Das griechische Wort Choreografie bedeutet ‚geschriebene Zeit’. Es kann genauso für die Musik wie für den Tanz verwendet werden.“ Mit „Eine Liebe voller Missverständnisse“ präsentiert er den zweiten Teil seines Projekts „Gegenüber“. Vor jeder Veranstaltung führt ein Duo das Publikum in seine Arbeitsweise ein. Nach jeder Aufführung laden der Choreograf Mikael Honesseau und der Komponist Gerald Eckert zum Publikumsgespräch ein.

Kostia Rapoport und Henrik Kaalund

Kostia Rapoport und Henrik Kaalund

Mitwirkende

Tanz und Choreografie:

  • Mikael Honesseau, Hannover/Paris
  • Henrik Kaalund, Kopenhagen/Berlin
  • Lotte Rudhart, Essen
  • Zdenka Brungot Svitekova, Oslo

Musik und Komposition:

  • Gerald Eckert, Eckernförde: Violoncello
  • Thorsten Töpp, Duisburg: E-Gitarre
  • Kostja Rapoport, Berlin: Live-Elektronik
  • Raymond Kaczynski, Göttingen: Percussion

Veranstalter: Blickpunkte e.V.
Produktion: Ensemble Megaphon
In Kooperation mit: Alte Fechthalle Göttingen / Göttinger Tanz-Kultur-Woche
Gefördert von: Niedersächsische Sparkassen Stiftung, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kulturbüro Hannover, Sparkasse Lüneburg, Sparkasse Göttingen und Musikland Niedersachsen

Zum künstlerischen Leiter:

Mikael Honesseau

Tanz, Choreografie, Regie

Mikael Honesseau studierte klassisches Ballett an der Internationalen Ballet Akademie de Paris, Modernen Tanz an der Scola Kantorum in Paris sowie an der Folkwangschule Essen. Er tanzte an der Opera Lyon, dem Théatre Contemporain Angers und bei der Modern Dance Company Karin Waehner.
Seit 1978 lebt er in Deutschland. Er hatte Bühnenengagements beim Folkwang-Tanzstudio unter der Leitung von Susanne Linke, bei der Laokoon Dance Group und bei Teatr Kreatur Berlin. Als freischaffender Künstler arbeitete er mit Gerhardt Bohner, Ruedi Haussermann, Rosa von Praunheim, Einar Schleef, Robert Wilson und anderen. Als Dozent unterrichtete er an der Tanzfabrik, der ETAGE Berlin, an der Hochschule der Künste Berlin und an der Bühnenwerkstatt des Bauhauses Dessau. Seit 1998 präsentiert er eigene Choreografien im In- und Ausland. Seit 2005 gehört er zum Leitungsteam des Ensembles Megaphon in Hannover.
www.ensemble-megaphon.com

Zur Reihe „Gegenüber“:

GEGENÜBER II

Bereits im vergangenen Jahr hat der Tänzer und Choreograf Mikael Honesseau sein Konzept GEGENÜBER erfolgreich vorgestellt. Mit Unterstützung der Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und der Landeshauptstadt Hannover fand 2010 in Hannover, Celle und Braunschweig das erste Veranstaltungsprogramm GEGENÜBER I statt. GEGENÜBER ist das Leitmotiv eines langfristigen interdisziplinären Projekts. Es erweitert und vertieft die Künste in der Begegnung mit anderen Kunstformen, im Dialog, in der Auseinandersetzung und Vermittlung

[PM Ensemble Megaphon, 29.08.2011, Christine Kolanus]

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