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29.07.2011

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Kurt Schwitters: Dritte und letzte Station der USA-Tournee

Ausstellung

Sprengel Museum Hannover Eröffnung der Ausstellung »Kurt Schwitters – Color and Collage« im University of California Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive (3. August – 27. November 2011)
In Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover und der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Hannover, zeigt das University of California Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive die Ausstellung »Color and Collage« des Hannoverschen »Merz«-Künstlers Kurt Schwitters.
Nach der Menil Collection in Houston (23. Oktober 2010 – 30. Januar 2011) und dem Princeton University Art Museum (26. März 2011 – 26. Juni 2011) ist dies die dritte und letzte Station der Ausstellungstournee in den USA.

Das Sprengel Museum Hannover und die Kurt und Ernst Schwitters Stiftung sind mit 28 Werken von Kurt Schwitters (Assemblagen, Collagen, Plastiken sowie der Reise-Version der Rekonstruktion vom Merzbau) Hauptleihgeber der Ausstellung, die in Berkeley insgesamt 69 Werke umfasst.

Die Ausstellung bietet einen repräsentativen Überblick über die zentralen Positionen des »Merz«-Künstlers. Sie stellt Schwitters als Pionier der Installationskunst und als Verfechter einer uneingeschränkten Materialwahl vor. Die Präsentation konzentriert sich auf die Materialvielfalt und Farbigkeit im Werk von Schwitters und rückt erstmals das Zusammenspiel von Malerei und Collage ins Blickfeld. Der Materialkünstler, der sich zeitlebens als Maler bezeichnet hat, erscheint als der »Kolorist« unter den Collage-Künstlern der Avantgarde.

Kurt Schwitters hatte bereits früh fruchtbare Kontakte in die USA. So pflegte er eine engere Freundschaft mit der bedeutenden Sammlerin Katherine S. Dreier, die 1920 gemeinsam mit Francis Picabia und Marcel Duchamp in New York die berühmte »Société Anonyme« zur Förderung zeitgenössischer Kunst gründete, aus der das Museum of Modern Art hervorging. Viele Werke des Künstlers, die sich heute in den Sammlungen großer amerikanischer Museen befinden, stammen aus ihrer ehemaligen Sammlung.

Ausschließlich in der nun dritten und letzten Station der Tournee in Berkeley sind zwei exzellente Collagen des Künstlers aus dem Norton Simon Museum in Pasadena (Kalifornien) zu sehen, die ehemals zur Sammlung der aus Braunschweig stammenden Künstlerin und Kunsthändlerin Galka E. Scheyer (1889-1945) gehörten. Scheyer war eine engagierte Förderin der Avantgarde und lebte seit 1924 in Kalifornien, wo sie vor allem als Repräsentantin der Gruppe »Die blaue Vier« (Feininger, Jawlensky, Kandinsky, Klee) in den USA wirkte. Die ausgestellte Merzzeichnung »Mz 296 Suppe« von 1921 erhielt sie als Geschenk von Schwitters, der bereits im November 1919 ihren Jawlensky-Vortrag in der Kestner-Gesellschaft in Hannover gehört haben könnte. 1924 erwarb sie weitere Werke des Künstlers, darunter die Collage »Mz 289 Erfurt.«, ebenfalls von 1921, die gemeinsam mit der geschenkten zu sehen ist. In Europa sind beide Arbeiten seit 1971 nicht mehr ausgestellt gewesen.

»Even when hermetic and melancholic, as many of them are, the collages are a delight, transcending the number-crunching, language-mangling modern world they reflect. And when they’re joyous, they have a true in-love-with-life lift, with hints of nature blooming through.«
–Holland Cotter, The New York Times

»Kurt Schwitters – Color and Collage« im University of California Berkeley Art Museum and Pacific Film Archive
Art Exhibitions Kurt Schwitters: Color and Collage
Eröffnung: 3. August 2011

[PM Sprengel Museum Hannover, 29.07.2011, Dr. Isabelle Schwarz]

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