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10.06.2011

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Bildgewaltige Kino-Epos aus Äthiopien: Morgentau

Film Termine

Das bildgewaltige Kino-Epos aus Äthiopien startet am 14. Juli 2011 in Hannover.
Ein preisgekrönter Film von Haile Gerima im Kino am Raschplatz.

Ab 14.Juli bietet sich die seltene Gelegenheit einen unverfälschten afrikanischen Film in den deutschen Kinos zu bewundern, der das Land, seine Menschen und seine Geschichte fernab der stereotypischen medialen Darstellung präsentiert.

Morgentau“ gewann zahlreiche Preise – beim Filmfest Venedig (Spezialpreis der Jury, Goldene Osella für das beste Drehbuch), in Thessaloniki (Human Values Award), Rotterdam (Dioraphte Award), in Ouagadogou (Großer Preis – Etalon de Yennega), Karthago (Tanit D’Or für den besten Film), beim Cinemafrica Film Festival (Cinemafrica Film Festival Prize) und beim Dubai International Filmfestival (Bester Komponist).

Haile Gerima, emigrierter Äthiopier, Regisseur und Professor der Howard Universität Washington D.C., ist einer der wichtigsten Protagonisten des zeitgenössischen afrikanischen Kinos. Einer seiner ersten Spielfilme „Asche und Glut” (1982) wurde im Forum der Berlinale gezeigt und gewann den prestigeträchtigen Fipresci-Preis. Sein Dokumentarfilm „Harvest: 3.000 Years“ (1976) konnte den Silbernen Leoparden in Locarno für sich gewinnen. Weltweit bekannt wurde Gerima vor allem mit seinem Film „Sankofa”, der im Wettbewerb der Berlinale Weltpremiere feierte. Sein neuester Film „Morgentau” reiht sich nahtlos in die Reihe seiner vorherigen Erfolge ein und avancierte auf internationalen Festivals zum Kritiker- und Publikumsliebling.

MORGENTAU

(Teza)

ein Film von Haile Gerima

eine Koproduktion zwischen Negod Gwad, Pandora Filmproduktion, Unlimited und WDR/Arte

mit Aaron Arefe, Abeye Tedla, Takelech Beyene, Teje Tesfahun

Spielfilm, USA, Frankreich, Deutschland 2009, 140 Minuten, 35 mm, OmU

KINOSTART in Hannover am 14. Juli im Kino am Raschplatz

Zum Film:
Voller Hoffnung kehrt Anberber in seine alte Heimat Äthiopien zurück, um dort ein neues Leben zu beginnen, nachdem er einige Jahre in Europa studiert hat. Ein ganzes Dorf zählt auf ihn, erwartet sich Fortschritt von dem in der Fremde ausgebildeten Heimkehrer. Doch schon am ersten Abend wird Anberber mit den politischen Unruhen im Land konfrontiert, die seinen Neuanfang in Frage stellen. Er sucht das verlorene Land seiner Kindheit in Erinnerungen, in der Natur, in der Landschaft, in dem See, in dem er schwimmen lernte und auf den Feldern, in denen er als kleiner Junge umherstreifte. Bilder aus einem früheren Leben werden lebendig. Der Sog der Sehsucht wird immer mächtiger, umso schmerzhafter ist die Erkenntnis, dass das Land, in das er glaube zurückzukehren, nicht mehr existiert. Seine Mutter beschließt, ihm zu helfen – eine Zeremonie soll dem zwischen Tatkraft und Melancholie Verlorenen einen Weg in die Zukunft weisen, ihn von der übermächtigen Vergangenheit befreien. Doch dafür muss er sich ihr erst einmal stellen – Anberber beginnt eine magische Reise ins Herz der verlorenen Zeit, auf der Suche nach einem Ort, an den er gehört.

Regisseur Haile Gerimas verspielte Inszenierungslust macht die Geschichte des entwurzelten Anberber zu einer hypnotischen Reise in die afrikanische Vergangenheit. Ihm gelang ein Epos, das die Sinnlichkeit des Kinos ausspielt wie kaum ein anderer Film in den letzten Jahren und zeigt, was das Kino eigentlich ist: ein magischer Ort.

[PM debese.film, 10.06.2011]

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