17.01.2011

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Esther Beutz: unsichtbar

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Neue Wege der Kulturförderung: Hannoversche Fotokünstlerin erprobt Crowdfunding
Die hannoversche Fotokünstlerin Esther Beutz lässt ihr aktuelles Fotoprojekt “unsichtbar” durch viele kleine Beträge von vielen Menschen über das Internet unterstützen. Crowdfunding nennt sich diese in Deutschland im Kreativbereich neue Finanzierungsform. Die seit Oktober 2010 bestehende Internetseite www.startnext.de bietet für diese neuartige Kulturförderung den Rahmen. Dort stellen Kreative ihre Projekt vor und finden interessierte Sponsoren.

Die Förderer können sich als Gegenleistung individuelle Dankeschöns auswählen wie beispielsweise ein signiertes Fotobuch oder auch den Blick auf die entstehenden Fotografien ehe diese veröffentlicht werden. Schon mit einem Euro kann man das Projekt mit finanzieren.

“unsichtbar” befasst sich inhaltlich mit der tumorbedingten Fatigue, einer Erschöpfung, die Krebspatienten oftmals auch nach überstandener Krankheit weiterhin begleitet. Es werden fotografische Portraits von Betroffenen erstellt.

Esther Beutz: unsichtbar

Mit dem Geld, das über die die Crowdfunding-Plattform Startnext zusammen kommt, sollen Plakate gedruckt werden, um die Arbeit an vielen Orten auszustellen. Neben Informationen zu dieser recht unbekannten Erkrankung geht es auch um gesellschaftlich relevante Fragen wie beispielsweise den Wert eines Menschen, der allgemeinen Leistungsansprüchen nicht stand hält.

Das Fotoprojekt lässt sich noch bis zum 28.2.2011 über Startnext fördern.

[Pressemitteilung Esther Beutz, 17.01.2011]

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