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18.08.2010

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Jacqueline Doyen will sich von Gesten und Körperhaltungen inspirieren lassen

Nicht kategorisiert

New York-Stipendium 2011 vergeben
HANNOVER. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Ministerium für Wissenschaft und Kultur haben gemeinsam das New York-Stipendium 2011 der in Braunschweig lebenden Künstlerin Jacqueline Doyen zuerkannt.

Das zwölfmonatige Stipendium, das an das „International Studio and Curatorial Program” (ISCP) in New York angebunden ist, beginnt am 1. Januar 2011 und beinhaltet einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 1.100 Euro. Außerdem stellen die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Kulturministerium ein Atelier und eine Wohnung für das Jahr in New York zur Verfügung. Auch Reise- und Transportkosten werden pauschaliert übernommen.

„Ich wünsche Jacqueline Doyen eine kreative Zeit in dieser inspierierenden Metropole und wesentliche Impulse für ihre weitere künstlerische Entwicklung”, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka.

Diese Förderung erfolgt auf Empfehlung einer hochkarätig besetzten Fachjury und hat die Ausbildung junger Künstlerinnen und Künstler zum Ziel. Es wird eine herausragende künstlerische Persönlichkeit gefördert, für die ein Aufenthalt in New York wesentliche Impulse für die weitere künstlerische Entwicklung haben kann.

Im Anschluss an das Auslandsjahr werden Werke der Künstlerin in zwei niedersächsischen Kunstvereinen präsentiert. Durch die geplanten Ausstellungen kann sich das Publikum von der künstlerischen Entwicklung einen Eindruck verschaffen und es findet ein Austausch mit der niedersächsischen Kunstszene statt.

Ihre Erwartungen schildert die Künstlerin so:

„New York stellt für mich eine besondere Herausforderung dar. Als eine im kollektiven Gedächtnis durch unterschiedlichste Bilder verankerte Stadt – von den massenhaft reproduzierten Bildern des 11. Septembers bis hin zu den klischeehaften Hintergründen aus Vorabendserien – scheint die Stadt vor allem über Images transportiert zu werden. Damit wird sie zu einer Kulisse individueller Vorstellungen und Bedürfnisse. Eine Untersuchung und Sichtbarmachung dieser unbewusst mitschwingenden realen wie fiktiven Eindrücke der Metropole ist Ziel meines Aufenthalts.”

Die 1978 in Frankreich geborene Künstlerin studierte in Nizza und an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Sie war Meisterschülerin bei John M. Armleder und konnte bereits zahlreiche Ausstellungen verwirklichen. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Jaqueline Doyen vor allem mit der Körpersprache unserer Gesellschaft, die durch die Massenmedien transportiert wird. Ausgehend von Fotografien, Fernseh- und Filmbildern entwickelt sie Collagen, Skulpturen und Installationen, die den Betrachter dazu einladen, konstruierte Körperhaltungen nachzuvollziehen.

Jurymitglieder für das New York-Stipendium 2011 waren:

Frau Dr. Ulrike Groos, Kunstmuseum Stuttgart, Prof. Dr. Sabine Schulze, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Barbara Straka, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, Carsten Ahrens, Neues Museum Weserburg Bremen, Prof. Dr. Ulrich Bischoff, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Martin Köttering, Hochschule für Bildende Künste Hamburg.

[PM Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 18.08.2010]

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