Musikalische Grenzgänge: Ensemble Prima Vista
Montag, 9.8.2010, 20 Uhr, GEDOK Hannover, Eventbühne im SofaLoft, Jordanstr. 26, 30173 Hannover - Eintritt: 10 €, erm. 8 €
Ensemble Prima Vista mit Junko Miki - Flöte, Florian Himpel - Klarinette/Bassklarinette, Björn Lehmann - Klavier
Werke von Debussy, Widor, Bozza, Bloch, Hermann und Eigenkompositionen
Leitidee diesmal: Musikalische Grenzgänge. Dem Publikum werden neben der Suite von Widor (Flöte und Klavier), dem selten zu hörenden Duo von Bozza (Flöte, Klarinette) oder dem Concertino von Ernest Bloch (Flöte, Klarinette und Klavier) u.a. vier Werke präsentiert, die den “normalen” musikalischen Rahmen auf die ein oder andere Art sprengen. Dazu zählen eine Trio-Adaption von Debussys Orchesterwerk “Nachmittag eines Faun” und zwei Werke die in jazzige bzw. tonal modernere Gefilde entführen: die Komposition des Klarinettisten für Bassklarinette und Klavier “Little Japanese Jazz-Suite” (2010) und die h-Moll Sonate von Karg-Elert (Klarinette und Klavier), die Karg-Elert eigentlich als Klavierquintett konzipiert hatte. Schließlich wird an diesem Abend mit großer Wucht noch Arnulf Herrmanns Soloklavierwerk „Privatsammlung” von 2006 explodieren. Arnulf Hermann war Preisträger der Ernst-von-Siemens-Stiftung 2010. Für den Pianisten -vielleicht sogar das Instrument- und den Hörer wahrhaftig eine Grenzerfahrung. Man darf also gespannt sein.
[PM GEDOK Hannover, 03.08.2010]











