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31.05.2010

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Stacheldraht zu Altmetall

Buch Musik Termine

Festival gegen Rassismus im Musikzentrum Hannover
„Staaten machen Sie, Dich und Mich zu In- und AusländerInnen. Warum ist das eigentlich so?“ fragt Anna Brunke (19), „Ich finde das kann man ruhig einmal hinterfragen – warum tut das sonst niemand?“„Rassismus ist keineswegs kein Thema mehr in Deutschland, es ist immer noch stark in der Gesellschaft verankert, auch wenn es vielleicht nicht jedem und jeder auffällt – Wir wollen die Menschen dafür sensibilisieren!“ sagt Nele Mellin (20) über ihre Beweggründe.

Brunke und Mellin sind zwei von 11 Freiwilligen, die am Samstag, den 12.06.2010 ab 12 Uhr im hannoveraner Musikzentrum ein Festival gegen Rassismus veranstalten. „Gute Musik ist nicht alles“ meint Catharina Hagemann (20), ebenfalls in der Organisation engagiert, „am Vormittag haben wir ein buntes Programm organisiert, in dem sich jeder und jede in die Thematik einarbeiten kann!“

Den Besucher erwartet ein „Critical Whiteness Workshop“, eine Methode zur Bewusstwerdung eigener weißer-deutscher Privilegien und dem bewussten Umgang damit, sowie ein Vortrag der parteiunabhängigen Gruppe „Jungen Linke“ zum Thema „Durchsortiert. Was es mit der Aufteilung in In- und AusländerInnen auf sich hat”. Anschließend soll diskutiert werden.

Später liest die Hörfunkmoderatorin, Journalistin und Autorin Noah Sow aus ihrem Buch „Deutschland Schwarz Weiss – der alltägliche Rassismus“. Ab 17 Uhr beginnt ein Konzertprogramm zwischen Reggae, Rap und Punk mit den Künstlern und Künstlerinnen Benjie (Reggae-Dancehall aus Hannover), Chaoze One & Lotta C (Rap aus Mannheim), Soultecniques (Reggae-Rap aus Braunschweig) und Systemfehla (Deutschpunk aus Hannover). Danach darf mit einem DJ gefeiert werden.

Neben Musik und der Chance auf neue Ein- und Ansichten wird es ein großes Rahmenprogramm mit Informationen rund ums Thema Rassismus und Asyl geben: eine interaktive Austellung im „Labyrinth-Fluchtweg Truck“ und eine Ausstellung über Roma-Flüchtlinge stehen bereit, sowie verschiedene Infostände von NGOs wie Amnesty International und Vereinen wie Kargah e.V. Unter anderem gibt es noch eine Kletterwand zum ausprobieren, für Kaffee und Kuchen ist ebenfalls gesorgt.

Weitere Informationen auf www.stacheldrahtzualtmetall.tk

Der Eintritt ab 12 Uhr ist umsonst, die Konzerte ab 17 Uhr kosten 4€. Gefördert wird das Festival durch JANUN e.V. und Generation 2.0, ein Förderprogramm des Landes Niedersachsen und des Landesjugendrings.

[PM Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen – JANUN e.V., 31. Mai 2010, Anna Brunke]

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