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11.02.2010

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Stiller Abtrag

Ausstellung Termine

soul side linden Eine Gedenkinstallation gegen die Einsamkeit
Rote Fäden berühren die Gäste beim Betrachten der Installation „Stiller Abtrag“. An diesen Fäden sind mit Namen, Alter und Datum bestickte Stoffschilder befestigt. Jeder Faden bündelt eine Lebensgeschichte von Menschen unterschiedlicher Herkunft, die in Einsamkeit starben und anonym bestattet wurden. Ein stiller Abtrag individueller Lebenswege – eine Installation gegen das Vergessen.

Sybille Löw, die Künstlerin, hat über den Zeitraum eines Jahres die Namen von Menschen in München gesammelt, die einsam gestorben sind, ohne dass sich Angehörige fanden, Freunde oder Bekannte darum kümmerten. 289 Personen… Ihre Namen, ihr Alter und ihr Todesdatum stickte sie auf 289 Stoff-Schildchen, die zu einer beeindruckenden Gedenk-installation zusammengefügt wurden. In der Kirche St. Benno in Hannover-Linden ist diese Installation ab dem 18. Februar zu sehen.

Stiller Abtrag

Vor allem in unseren Großstädten sterben fast täglich Menschen jeden Alters, ohne Angehörige zu hinterlassen, die ihre letzten Angelegenheiten regeln. In der Stadt Hannover waren es im vergangenen Jahr (2009) 723 solcher einsamer Sterbefälle, die gemeldet wurden, und in 356 Fällen wurde der Fachbereich Recht und Ordnung tätig und veranlasste die anonyme Bestattung der Verstorbenen.

… Menschen ohne Verwandte oder Freunde, die im Sterben an ihrer Seite sind, die sich ihrer erinnern, die Spuren ihres Lebens in ihrem Leben weitertragen

… Menschen, deren tote Körper nach der Klärung der Todesursache in der Pathologie ungewaschen in einem Plastiksack in einen Sarg gelegt werden

… Menschen, die namentlich oder anonym als „stiller Abtrag”, also ohne Feier beerdigt werden

… Menschen, deren Wohnung durch ein von der Stadt beauftragtes Entmüllungsunternehmen entleert wird

Die Ausstellung „Stiller Abtrag“ holt diese Menschen aus dem Vergessen heraus.

Sie sind eingeladen zu einem berührenden und eindrücklichen Ausstellungsbesuch.

Insbesondere begrüßen wir Sie am Donnerstag, den 18. Februar um 18 Uhr in der Kirche St. Benno zu einem thematischen Gottesdienst zum Thema Einsamkeit und Sterben. Anschließend ist um 18.45 Uhr Gelegenheit, bei der Eröffnung mit der Künstlerin selbst zu sprechen. Der Abend wird moderiert von Dr. Jens Gundlach, Vorsitzender des Kuratoriums der Hospiz Stiftung Niedersachsen und ehemaliger Redakteur der HAZ.

Ausstellungsdauer: Do. 18.2.2010 bis Fr. 2.4.2010

Öffnungszeiten: samstags und sonntags 14-17 Uhr und nach Vereinbarung (Kontakt: info@soul-side-linden.de)

Besondere Einladung zur Vernissage mit der Künstlerin Sybille Loew im Gespräch mit Dr. Jens Gundlach (Vorsitzender des Kuratoriums der Hospiz Stiftung Niedersachsen) am Donnerstag, den 18.2.2010 um 18.45 Uhr
Ort: Kirche St. Benno (Offensteinstraße 6, Hannover Linden)

Initiator dieser Ausstellung ist das 2008 in Hannover-Linden ins Leben gerufene Projekt „Soul Side Linden“, eine Initiative der katholischen Kirche in Linden. Soul Side Linden bietet spirituelle Angebote für Menschen an, die den christlichen Glauben neu oder zum ersten Mal für sich entdecken wollen.
Mehr Informationen unter www.soul-side-linden.de.

Organisation:
Annette Reus, soul side linden
www.soul-side-linden.de und info@soul-side-linden.de

[PM Projekt “soul side linden” – Katholisches Pfarramt St. Benno / St. Godehard, 11. Februar 201014. Januar 2010]

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