Stadtarchiv Hannover zeigt Ausstellung zu Friedrich Schiller
Das Stadtarchiv Hannover, Am Bokemahle 14-16, eröffnet am 17. November 2009 (Dienstag) eine Ausstellung zu Friedrich Schiller anlässlich des 250. Geburtstages des Dichters.
Obwohl Schiller nie in Hannover war, ist Hannover zu Recht als Schillerstadt bezeichnet worden. Die Ausstellung zeigt die besondere Beziehung zwischen Stadt und Dichter.
Sie thematisiert, warum es das kuriose Hannover-Schreiben von Schiller gibt, in dem er behauptet, aus Hannover zu schreiben. Tatsächlich war Schiller erst durch die Aufführung seiner Werke in der Stadt präsent.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen aber die kostbaren Autographen, die der Senator und Druckereibesitzer Friedrich Culemann (1811-1886) gesammelt hat. Insbesondere die Korrespondenz mit seinem Freund Körner gibt tiefe Einblicke in das dichterische Schaffen und wichtige Lebensstationen. Diese Korrespondenz im Original zu sehen, ist die Besonderheit der Präsentation. Sie wird ergänzt durch eine Locke Schillers, die aus der Sicht Culemanns ein Teil seiner Autographensammlung war. Zum Vergleich wird in der Ausstellung auch eine Locke Goethes zu sehen sein.
1859 feierte die ganze Stadt Schillers 100. Geburtstag. Danach wurde das Schillerdenkmal errichtet. Die Dokumentation der Wanderung des Denkmals durch die Stadt ergänzt die „Spuren Schillers in Hannover im Stadtarchiv“.
Die Ausstellung ist bis zum 22. Januar 2010 im Stadtarchiv zu sehen. Am 8. Dezember 2009 wird im Rahmen der Ausstellung das Schulprojekt „Schüler lesen Schiller“ vorgestellt, eine Kooperation von Stadtarchiv und Goethegesellschaft.
[PM LH Hannover, 10.11.2009]










