Panoramen der Anderswelt
Alban Nikolai Herbst liest aus „Panoramen der Anderswelt“
Am Donnerstag (12. November 2009) um 19 Uhr, Lortzing-Art, Lortzingstr. 1, führt Alban Nikolai Herbst in sein Werk “Panoramen der Anderswelt” ein. Im horen-Band 231 “Panoramen der Anderswelt / Expeditionen ins Werk von Alban Nikolai Herbst” stellt Ralf Schnell, Literaturwissenschaftler und Rektor der Universität Siegen, den Autor und seine außergewöhnliche Anderswelt Trilogie vor.
“Zentrum der Anderswelt-Romane bildet die Frage nach den Antriebsenergien der Schöpfungsgeschichte und damit nach der Identität des Menschen in einer sich entgrenzenden Welt”, heißt es im Vorwort.
“Thetis. Anderswelt”, der erste Band, erschien 1998 im Rowolth Verlag und wurde mit dem Fantastikpreis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet, 2001 erschien “Buenos Aires. Anderswelt” im Berlin-Verlag und seit 2003 arbeitet der Autor an “Argo. Anderswelt”, dem letzten und dritten Band.
Auszüge seiner Arbeit erscheinen in seinem Literarischen Weblog “Die Dschungel. Anderswelt” sorgen stets für Aufsehen.
Über den Autor:
Jg. 1955, Studium der Philosophie in Frankfurt /Main, 1983 erschien der Roman “Die Verwirrung des Gemüts”, im selben Jahr nominiert für den Ingeborg Bachmann-Preis. Für “Wolpertinger oder Das Blau” erhielt er 1995 den Grimmelshausen-Preis. Er war Jahresgast der Villa Massimo Rom, “writer in residence” der Keio-Universität Tokyo und wurde vor kurzem auf die Poetik-Dozentur der Universität Heidelberg berufen. Soeben erschien der Gedichtband “Der Engel Ordnungen”.
Alban Nikolai Herbst, der einige Jahre in Hannover wohnte, lebt heute mit seiner Familie wieder in Berlin.
Der Literarische Salon, das Literaturbüro Hannover e. V. und das Kulturbüro der Stadt präsentieren erstmals gemeinsam ein literarisches Thema. In diesem Jahr sind es drei Themen aus drei ausgewählten Ausgaben der die horen.
Die anderen Termine sind: “Songs & Soundtracks” mit Heiko Postma am 14. November 2009, Literaturetage, und im Literarischen Salon am 16. November “Krise war gestern - Das junge Argentinien wetzt die Federn” mit Klaus Stadtmüller.
die horen Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik wurde 1955 in Hannover in bewusster Schillernachfolge von Kurt Morawietz (1930-1994) begründet. Sie entwickelte sich zu einer weltweit anerkannten und in Fachkreisen hochgeschätzten Publikation. Seit 1994 wird sie von Johann P. Tammen herausgegeben. Zur Redaktion gehören auch: Peter K. Kirchof, Düsseldorf, Jürgen Krätzer, Taucha, Heiko Postma, Hannover, Klaus Stadtmüller, Hannover und Buenos Aires. die horen erscheinen vier Mal im Jahr, jeweils zu den Jahreszeiten in der “edition die horen”, Bremerhaven, und werden von Anbeginn von der Stadt Hannover gefördert.
[PM LH Hannover, 04.11.2009]








