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03.09.2009

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Lesungen im Heinemanhof

Buch Termine

Donnerstag, 17. September 2009, 15:00 Uhr
Überleben in dunkler Zeit – Untergetaucht unter Freunden in Amsterdam
Ein Bericht über jüdische Untertaucher 1942 bis 1945 in der Herengracht 401, Amsterdam
Lesung mit Prof. Dr. med. Stephan C. Bischoff aus den Erinnerungen von F.W. Buri “Ich gab Dir die Fackel im Sprunge”
Einführung durch Prof.e.h. Wolfgang Hempel,Vorsitzender der Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e.V. Potsdam

Anschließend wird der Fernsehfilm “Überleben in dunkler Zeit” (Südwestfunk 1993) von Adalbert Weimers gezeigt.

  • 20 Minuten Einführung – Wolfgang Hempel
  • 30 Minuten Buchvorstellung und Lesung – Stephan C. Bischoff
  • 20 Minuten Kaffeepause mit Gesprächen
  • 45 Minuten Fernsehfilm

Friedrich W. Buri

Ich gab dir die Fackel im Sprunge – W.F. Ein Erinnerungsbericht

“W.F. Ein Erinnerungsbericht” sind die Aufzeichnungen von Adolph Friedrich Wongtschowski alias Friedrich W. Buri (1919-1999). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten stand dem jüdischen Jungen, der gerade das Gymnasium verlassen musste, eine ungewisse Zukunft bevor. Da traf er in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main den Rundfunkredakteur Wolfgang Frommel (1902-1986), einen aus Heidelberg stammenden Dichter und Verleger, der in den Zwanzigerjahren einen Freundeskreis in der Tradition Stefan Georges gegründet hatte. Buris Eltern wanderten nach Brasilien aus, er aber entschloss sich, bei Frommel zu bleiben, der daraufhin die Emigration des Jungen nach Holland vorbereitete, wohin er später selbst über Umwege gelangte. Nach dem Einmarsch der Deutschen in den Niederlanden tauchten beide in Amsterdam in einer kleinen Wohnung unter, nur wenige Schritte vom Versteck Anne Franks entfernt. Von 1942 bis 1945 lebten sie dort auf engstem Raum mit anderen
bedrohten Menschen und hielten aus…

Vierzig Jahre nach den Kriegserlebnissen begann Buri seine Aufzeichnungen: eine authentische Zeitgeschichte und Dokumentation seiner Freundschaft zu Wolfgang Frommel.

Über den Herausgeber:
Prof. Dr. Stephan C. Bischoff ist Professor für Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Er gehörte zum Freundeskreis um Wolfgang Frommel und war einer der engsten Freunde von Friedrich W. Buri, der ihm seinen literarischen Nachlass überantwortet hat.

Veranstalter: Wilhelm-Fraenger-Gesellschaft e.V., Wilhelm-Fraenger-Institut und Verlag für Berlin-Brandenburg GmbH (vbb)

Friedrich W. Buri
Ich gab dir die Fackel im Sprunge
W.F. Ein Erinnerungsbericht
Herausgegeben und mit Nachwort von Stephan C. Bischoff
(Schriftenreihe des Wilhelm-Fraenger-Instituts, Bd. 12)
264 Seiten, 68 s/w-Abbildungen
Hardcover, Format 15,0 x 22,0 cm
ISBN 978-3-86650-068-6
€ 39,90

Donnerstag, 24.September 2009, 19:00 Uhr

Srulik – ein Jugendlicher aus Warschau flieht vor der deutschen Wehrmacht

Lesung mit Peter Japtok
Kurze Einführung zu Werk und Autor durch Kay Schweigmann-Greve (DIG)

Der Roman von Moishe Shklar, heute Los Angeles, trägt stark autobiographische Züge. Shklar, wie auch der Protagonist des Romans leben im jüdischen Wahrschau, als 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen, der 2. Weltkrieg über sie hereinbricht. Shklar/Srulik flieht in dem großen Flüchtlingsstrom, der Warschau verlässt nach Osten, muss aber bald erkennen, dass es keinen Ausweg gibt. Die Straßen sind überall mit Flüchtlingen und einer kopflosen polnischen Armee verstopft. Der Leser erlebt mit Srulik und den anderen Personen des Romas das Wüten der deutschen Besatzungsmacht und auch das Leben unter den Sowjets, Srulik gelangt unfreiwillig als Zwangsarbeiter in die Ukraine, nach Moskau und auch in den hohen Norden der Sowjetunion, der Leser erhält ein Bild der stalinistischen russischen Gesellschaft während des Krieges. Nach dem Tod seiner Freundin im Sibirien kehrt Srulik erst in die Ukraine zurück und, nachdem die Wehrmacht auch dorthin vordringt, schlägt er sich mit offenem Ende nach Westen durch in Richtung seiner Heimatstadt Warschau.

Srulik gehört derselben Generation an wie Anne Frank, er erlebt die Shoah geographisch von einer anderen Seite, seine Geschichte trägt daher zu einer Erweiterung der Perspektive bei.

Peter Japtok liest Auszüge aus dem 2007 auf Jiddisch erschienenen Roman. Die deutsche Übersetzung von Kay Schweigmann-Greve hat bisher noch keinen Verleger gefunden.

Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.(DIG) und Israel-Jacobson-Gesellschaft e.V.

Pflegezentrum Heinemanhof der Landeshauptstadt Hannover
Heinemanhof 1-2
30559 Hannover

Begleitveranstaltungen zur Wanderausstellung “Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland” vom 26. August bis 2. Oktober 2009 im Pflegezentrum Heinemanhof.

[PM Minna-James-Heineman-Stiftung, 3. September 2009, Anne-Frank-Projekt 2009, Holger Walla]

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