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24.04.2009

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Künstler Tom Otto sucht Stühle für Installation im Georgengarten

Ausstellung

Gartenregion Hannover Gartenregion 2009
Es wird ein echter Hingucker: Mehr als 300 Holzstühle erklettern ab Juli drei Bäume im Georgengarten oder streben darauf zu. „Es geht uns gut“ lautet der Titel der Installation, die im Rahmen des Projekts „Sind im Garten“ den Georgengarten erobert – als Beitrag zur Gartenregion Hannover 2009. Künstler Tom Otto, gleichzeitig Kurator des Projekt „Sind im Garten“, ist jetzt auf der Suche nach Holzstühlen, die für die Installation gebraucht werden.

Tom OttoTom Otto sucht Stühle für Installation im Georgengarten

„Die Installation arbeitet ausschließlich mit einem Material: Holz“, betont Tom Otto. Stahl- oder Plastikstühle kommen für ihn deshalb nicht infrage. „Das Holz wird zweifach genutzt und gegeneinander eingesetzt. Unzählige Stühle bemächtigen sich eines großen ausgewachsenen Baums. Sie besetzen ihn, eilen den Stamm hoch und breiten sich aus.“ Weil es dabei auch um Vielfalt geht, sucht der Künstler möglichst unterschiedliche Stuhlmodelle. „Gleichzeitig haben sie einen verwandten Farbklang, um Homogenität deutlich zu machen“, erklärt Tom Otto.

Warum ein Kunstwerk aus Stühlen? „Wir sitzen auf Stühlen, arbeiten an Tischen, entwickeln sitzend das Schöne und das Hässliche. Stühle sind immer dabei“, erläutert Tom Otto. Er versucht einen Rollentausch: In seiner Installation sind die Stühle die Okkupierenden. Wer Holzstühle spenden möchte, kann die Sitzmöbel im Wilhelm-Busch-Museum zu den üblichen Öffnungszeiten, dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr, abgeben.

Das Kunstwerk von Tom Otto ist nur eine von vielen Installationen, die vom 4. Juli bis 9. August unter dem Titel „Sind im Garten“ im Georgengarten zu sehen sein werden. Insgesamt zehn Künstlerinnen und Künstler haben ebenso spannende wie amüsante Ideen entwickelt, die im Rahmen der Gartenregion 2009 – mit finanzieller Unterstützung der Region Hannover – umgesetzt werden.

Neben Tom Otto wirkt Kerstin Vorwerk als Kuratorin. Sie ist ebenfalls mit einem eigenen Kunstwerk vertreten: Einem strahlend weißen Hochsitz mit einer Leiter, die ins Nichts führt. „Hyper Real“ nennt sie ihr Werk.

Der Georgengarten wurde zwischen 1835 du 1841 von Christian Schaumburg angelegt. Er repräsentiert eines der bedeutendsten Beispiele eines freien Landschaftsgartens. Heute dient er vielen Hannoveranern als bevorzugter Treffpunkt, Freizeitpark und Naherholungsgebiet.

Pressemitteilung 24.04.2009, Region Hannover

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