Kleefelder Lichtspiele starten erfolgreich mit dem Frühlingskinoprogramm
Am vergangenen Freitag, 20. März 2009, besuchten bereits über 50 Zuschauer die beiden ersten Vorführungen “Brot und Tulpen” am Nachmittag und “Cinema Paradiso” in der Abendvorstellung. Viele Besucher zeigten sich begeistert, insbesondere auch über die freundliche Bewirtung - vor und nach dem Film im Bistro - durch die Jugendlichen der Werkstatt Süd.
Die „Kleefelder Lichtspiele“ präsentieren das Frühlingskinoprogramm in der Werkstatt Süd, Hölderlinstraße 1
Der Bürgerverein Kleefeld e.V. bringt in Kooperation mit dem KSH und der Werkstatt Süd seit dem 20. März 2009 die „Kleefelder Lichtspiele“ mit dem „Frühlingskino“ in den Stadtteil. Bis zum 24. April finden immer am Freitag Filmvorführungen für Jung und Alt im Saal des Kooperationspartners Werkstatt Süd in der Hölderlinstraße 1 statt.
Wer zu den Vorstellungen die ältesten Fotos / Filmaufnahmen, Eintrittskarten und Plakate des ehemaligen Kinos „Kleefelder Lichtspiele“ mitbringt erhält selbstverständlich den ersten Eintritt kostenlos und zusätzlich eine persönliche Bonuscard für das aktuelle „Frühlingskino“-Programm.
Jeweils ab 15.30 Uhr (Filmaufführung: 16.30 Uhr) beginnt die Nachmittagsveranstaltung mit einer Kaffeetafel; am Abend ab 20.00 Uhr (Filmaufführung: 20.30 Uhr)folgt die Spätvorstellung mit einem Bistro für Cineasten zum anregenden Gespräch vor und nach der Vorführung. Jugendliche aus den beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen der Werkstatt Süd sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.
Eintritt:
2,50 Euro je Film; bei Kauf einer persönlichen Bonus-Card für 2,50 Euro jeder Film 1 Euro
Kartenreservierungen unter der Rufnummer der Werkstatt Süd: 0511/3003350
„Das Wunder von Bern“ am 27.3.: Kaffee Kino ab 15.30 Uhr
Das Ruhrgebiet im Sommer 1954: Nach zehn langen Jahren kehrt Richard Lubanski aus der sowjetischen Gefangenschaft zurück - und versteht die Welt nicht mehr. Selbstbewusst hat seine Frau Christa die Familie durchgebracht, seine erwachsenen Söhne führen ihr eigenes Leben und sein Jüngster, den er überhaupt noch nie gesehen hat, schwärmt für Fußballstars, deren Namen Lubanski nicht kennt - allen voran für Helmut Rahn, den “Boss” von Rot-Weiß-Essen. Während Lubanski verzweifelt um einen Platz in dieser ihm fremd gewordenen Welt kämpft, treffen bei der WM in der Schweiz die weltbesten Fußballmannschaften aufeinander. Und wie durch ein Wunder kämpfen sich dabei die krassen Außenseiter aus Deutschland bis ins Endspiel gegen Ungarn vor. Der 4. Juli 1954 wird der Tag, an dem sich alles entscheidet….
„Die fabelhafte Welt der Amélie“ am 27.3.: Kultkino ab 20 Uh
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Amélie hat ihre eigene fabelhafte Welt. Sie liebt die kleinen Dinge, die leisen Töne und die zarten Gesten. Sie hat ein Auge für Details, die jedem anderen entgehen und einen Blick für magische Momente, die flüchtiger sind als ein Wimpernschlag. Amélie hat den Kopf über den Wolken und steht dennoch mit beiden Beinen auf der Erde. Ihr kleines Universum ist bevölkert von suizidgefährdeten Goldfischen, gescheiterten Genies, sehnsuchtskranken Hypochondern und anderen skurilen Gestalten. Als sie eines Tages beschließt, als gute Fee in das Leben ihrer Mitmenschen zu treten, weiß sie genau, was sie zu tun hat: sie schickt einen Gartenzwerg auf Weltreise, zaubert jahrzehntelang verschollene Liebesbriefe wieder herbei und wird zum Schutz- und Racheengel in einer Person. Nur wenn es um ihr eigenes Glück geht, steht Amélie sich selbst im Weg. Und als sie sich in den schüchternen Nico verliebt, weiß sie sich kaum noch einen Rat - bis ihr ein guter Geist auf die Sprünge hilft … Mit wunderbarer Leichtigkeit und einem wahren Feuerwerk an Phantasie inszenierte Jean-Pierre Jeunet ein hinreißendes Großstadtmärchen, das die Seele umschmeichelt und zur unwiderstehlichen Glücksdroge wird. Durch poetische Bilder, liebenswerte Details und eine faszinierende Hauptdarstellerin gelang ihm eine zauberhafte Hymne auf Paris, die Liebe, das Leben und den ganzen Rest der Welt. Ein Festival der Sinne mit vielen kleinen Momenten, die das Leben ein wenig lebenswerter machen …
„Das Beste kommt zum Schluss“ am 3.4.: Kaffee Kino ab 15.30 Uhr
“Man lebt nur einmal. Und ein stilvoller Abgang gehört dazu.” Das beschließen zwei Patienten auf der Krebsstation, als sie die unerbitterliche Diagnose hören: Ein jähzorniger Milliardär (Jack Nicholson) und ein gebildeter Automechaniker (Morgan Freeman) stellen eine “Löffel- Liste” zusammen- mit all den Dingen, die sie noch tun wollen, bevor sie den Löffel abgeben. Und dann stürzen sie sich auf eine Reise rund um die Welt in das Abenteuer ihres Lebens. Fallschirmspringen? Abgehakt. Mit einem Shelby Mustang über die Rennstrecke brettern? Abgehakt. Die Cheops- Pyramide im Abendlicht genießen? Abgehakt. Die Lebensfreude entdecken, bevor es zu spät ist? Abgehakt! Unter der kundigen Regie von Rob Reiner investieren die beiden Weltstars Herz und Seele in diese inspirierende Ode an das Leben, die beweist, dass es keine bessere Zeit geben kann als das Hier und Jetzt.
„Chocolat“ am 3.4.: Kult Kino ab 20 Uhr
Ein verschlafenes Städtchen in Frankreich im Jahr 1959. Der ewig gleiche Alltag wird nur durch den unerwarteten Einzug der geheimnisvoll schönen, jungen Vianne und ihrer Tochter in die Stadt unterbrochen. Vianne eröffnet eine Chocolaterie - und das auch noch mitten in der Fastenzeit. Ein wahrlich sinnliches Vergnügen beginnt: Trotz anfänglicher Skepsis können sich die Dorfbewohner der verführerischen Wirkung der süßen Köstlichkeiten nicht entziehen. Diese Wirkung reizt vor allem den selbsternannten Sittenwächter der Stadt, Bürgermeister Comte de Reynaud, der seinen Einfluss durch Vianne geschwächt sieht. Er beginnt, gegen sie zu intrigieren. Doch am Ende zählt nur Eines: Die pure Lust am Leben!
„Nirgendwo in Afrika“ am 17.4.: Kaffee Kino ab 15.30 Uhr
Die jüdische Familie Redlich emigriert 1938 nach Kenia, wo der Anwalt Walter Redlich als Verwalter auf einer Farm arbeitet. Während Ehefrau Jettel, Tochter aus gutbürgerlichem Hause, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blüht ihre einst schüchterne Tochter Regina förmlich auf. Als der Krieg endlich zu Ende ist, wird Walter eine Anstellung als Richter in Frankfurt angeboten. Aber nach all den Jahren, in denen sie das Leben in Kenia schätzen gelernt haben, ist es fraglich, ob Jettel und Regina ihn zurück nach Deutschland begleiten…
„Schindlers Liste“ am 17.4.: Kult Kino ab 20 Uhr
Steven Spielbergs “Schindlers Liste” gehört zu den meistausgezeichneten Filmproduktionen aller Zeiten. Der Film erzählt die beeindruckende, wahre Geschichte des geheimnisvollen Oskar Schindler, Mitglied der NSDAP, Frauenheld und Kriegsgewinnler, der während des Holocaust das Leben von über 1.100 Juden rettete. Der Film handelt vom Triumph eines Mannes, der etwas bewirkte, und vom dramatischen Schicksal derer, die dank seiner Zivilcourage eines der düstersten Kapitel der Menschheitsgeschichte überlebten.
„Kannst Du pfeifen, Johanna“ am 24.4.: Kaffee Kino ab 15.30 Uhr
Um eines beneidet der zehnjährige Berra seinen besten Freund Uffe - dass dieser so einen netten Großvater hat. Uffe hat eine Idee, wie er Berra helfen kann: Sie gehen ins Altersheim, wo sie einen Großvater “adoptieren” wollen. Der alte Nils scheint genau der Richtige zu sein und ist auch bereit, die Rolle zu übernehmen. Er lädt die Kinder in die Cafeteria des Altenheims ein, wo der Pakt besiegelt wird. Nils mag allerdings keine Schweinshaxen in Gelee wie Uffes Großvater, und er kann auch nicht wie dieser mit ihnen angeln gehen, denn er hat Orientierungsschwierigkeiten und darf sich nicht so weit vom Heim entfernen. Aber er nimmt sie mit auf einen kleinen Ausflug, wo sie an einem heimlichen Platz einen Garten anlegen. Dabei pfeift er fröhlich vor sich hin - “Kannst du pfeifen, Johanna” heißt das Lied. Als die Kinder den alten Mann eines Abends beim Altersheim verabschieden, nimmt dieser Berra das Versprechen ab, richtig pfeifen zu können, wenn sie sich das nächste Mal treffen. Aber als sie wiederkommen, ist Nils nicht mehr da - er ist gestorben. Die beiden gehen zu Nils Beerdigung. In der Kapelle fängt Berra plötzlich an zu pfeifen: “Kannst du pfeifen, Johanna”.
„Manche mögen`s heiß“ am 24.4.: Kultkino ab 20 Uhr
Chicago 1929. Gamaschen - Colombo, Anführer einer Gangsterbande, hat soeben einen Verräter “beseitigt”. Dumm für die beiden arbeitslosen Musiker Joe und Jerry, dass sie unfreiwillig dem Massaker zusehen mussten. Um den rücksichtlosen Gangstern zu entkommen, verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Mädchenkapelle an. Diese ist gerade auf dem Weg ins sonnige Florida. Dass sich die beiden “Damen” als solche recht wohl fühlen, dafür sorgt die unmittelbare Nähe von Sugar. Sie ist die alles betörende Ukulelespielerin der Band. Verständlich, dass es nicht allzu lange dauert, bis sich eine der beiden gehörig in Sugar verliebt. Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon in einer Billy Wilder - Komödie, die bis heute in ihrer Mischung aus rasantem Witz, Sarkasmus und Einfallsreichtum unerreicht bleibt. Ein wahrer Klassiker.
Bürgerverein Kleefeld e.V.
Scheidestraße 24a
30625 Hannover
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[PM Bürgerverein Kleefeld e.V., 23. März 2009, Karsten Plotzki]











