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01.12.2008

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Die Architektur der hannoverschen Synagoge

Termine

Historisches Museum Hannover Vortrag mit Lichtbildern im Begleitprogramm der Ausstellung „Novemberpogrom 1938 in Hannover“ am 02.12.2008, 18:00 Uhr
Referent: Dipl.-Ing. Mirko Przystawik (Bet Tfila-Forschungsstelle, TU Braunschweig)

Durch das rasante Anwachsen der jüdischen Gemeinde im 19. Jahrhundert war die alte hannoversche Synagoge in der Bergstrasse aus dem Jahr 1827 zu klein geworden.
Der dreischiffige Zentralbau der Neuen Synagoge wurde in den Jahren 1864-1870 von dem jüdischen Architekten Edwin Oppler (1831–1880) errichtet. Die bewusste Entscheidung für einen Neubau in neo-romanischem Stil nach dem Vorbild christlicher Kathedralen brachte das neue Selbstbewusstsein der jüdischen Gemeinde in der Mitte Hannovers zum Ausdruck. In der Nacht vom 9. auf den 10 November 1938 wurde das Gotteshaus von den Nationalsozialisten in Brand gesteckt, die Ruinen wurden nur wenig später „aus Sicherheitsgründen“ gesprengt.

Zu den zentralen Aufgaben der Bet Tfila — Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa zählt die Erfassung, Dokumentation und kritisch vergleichende Erforschung der sakralen und säkularen Architektur jüdischer Gemeinschaften in Europa. Es gilt, die Genese und Eigenart dieser Bauten und Einrichtungen im Kontext kultureller, historischer und technisch-materieller Entwicklungen darzustellen und zu begreifen. Dazu dient unter anderem eine Wanderausstellung mit Synagogenmodellen, die unter dem Titel „und ich wurde ihnen zu einem kleinen Heiligtum…“ – Synagogen in Deutschland schon in verschiedenen deutschen Städten gezeigt wurde. Für die Ausstellung zum Novemberpogrom 1938 in Hannover stellte die Bet Tfila-Forschungsstelle dem Historischen Museum Hannover dankenswerter Weise das zur Ausstellung gehörende Modell der alten hannoverschen Synagoge in der Bergstraße zur Verfügung, welches damit zum ersten Mal in der Stadt gezeigt wird.

Mirko Przystawik ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bet Tfila — Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa. Er ist an der Realisierung der Ausstellung zur Synagogenarchitektur in Deutschland beteiligt gewesen und gibt u.a. Lehrveranstaltungen an der TU Darmstadt zum Thema Jüdische Ritualbauten in Europa.

Wann? 2. Dezember 2008, 18:00 Uhr
Wo? Historisches Museum am Hohen Ufer (Eingang Burgstraße)
Kostet? Eintritt frei!

[PM Historisches Museum am Hohen Ufer, 01.12.2008]

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