4h-art: Gerhard Lücke
Bei der Ausstellung „Mit Engeln möcht’ ich leben“ handelt es sich um Computergrafiken hannoverscher Friedhofsengel von Gerhard Lücke. Angeregt wurde Gerhard Lücke durch seine Beschäftigung mit dem alten künstlerischen Thema „Totentanz“. Anlässlich der Vorbereitung einer Eröffnungsrede zu einer Totentanzpräsentation eines befreundeten Künstlers, beschäftigte sich Lücke mit den vielen bekannten Totentanzvariationen der Kunst vom Mittelalter bis heute, bei denen vorwiegend eine äußerst bedrückende, deprimierende, pessimistische und angsteinflößende Stimmung übermittelt wird.

So ersetzte er zunächst das brutale Todessysmbol „Skelett“ der traditionellen Totentanzbilder in eigenen Bildern zu diesem Themenzyklus durch das romantische Symbol des Todes, den Engeln. Diese Totentänze wurden mit den Medien (eigene Fotografien, Illustriertenfotos, Modefotos) und der Technik unserer Zeit (PC-Bildbearbeitungsprogramme) umgesetzt. Zunächst wurden die hannoverschen Friedhofsengel also für diese Totentänze verwendet. Gerhard Lückes Faszination über die hannoverschen Friedhofsengel wuchs von Fotoexkursion zu Fotoexkursion. So aktivierte er die Beschäftigung mit den Friedhofsengeln bis sich daraus eine eigene Bildgattung entwickelte. Die digitalen Fotos dieser Friedhofsengel wurden dann am PC mit den Möglichkeiten der Bildbearbeitung verfremdet und ergeben letztendlich eigenständige, stimmungsvolle Bilder.
Den Titel der Ausstellung entdeckte G. Lücke auf dem Sockel vom Grab des 2004 verstorbenen bekannten hannoverschen Künstlers Eberhard Eggers, auf dem natürlich ein Engel wacht.
Wer: Gerhard Lücke
Was: Computergraphiken
Titel: Mit Engeln möcht’ ich leben
Wann: Sonntag 19.10.08 von 14:00 bis 18:00 Uhr
Produzentengalerie Rammlmair “4h-Art”
Hindenburgstraße 7a (Eingang neben Kaffee Schaukelstuhl an der Musikhochschule)
30175 Hannover
Tel.: 0511 / 22 81 928
rammlmair@web.de
Bus 121 Haltestelle Emmichplatz/MusikHochschule; Bus 128/134 Haltestelle Hindenburgstraße; Parkplätze direkt vor der Tür
[PM Produzentengalerie Rammlmair "4h-Art", 16.09.2008]










