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29.07.2008

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KörperFormen. Mode Macht Erotik

Ausstellung

Historisches Museum Hannover 31. August bis 1. Februar 2009
Wirkt der menschliche Körper durch eine Wespentaille sinnlicher oder ist das Korsett ein „Verbrechen gegen die Natur“?
Warum sollten Hausmädchen in ihrem Äußeren gegenüber der bürgerlichen Hausfrau und ihren Töchtern als Dienerin gekennzeichnet sein?
Warum galten „Beinkleider“ bei Frauen vor hundert Jahren als unsittlich?
Ist Modedesign Ausdruck besonderer Individualität und dient der Anzug dem Mann und der Frau als „Uniform der Macht“?

Solchen und anderen Fragen widmet sich die Ausstellung „KörperFormen“, die Mode vom Rokoko im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart als soziales Phänomen vorstellt. Denn Kleidung schützt nicht nur den Körper vor Witterungseinflüssen, sie dient auch der sozialen Unterscheidung und der erotischen Anziehungskraft. In die Modeentwicklung sind deshalb auch gesellschaftliche Auseinandersetzungen, Abgrenzungen und Provokationen eingewoben. Die in Kooperation mit dem Sozialwissenschaftler Prof. Lutz Hieber von der Leibniz-Universität Hannover konzipierte Ausstellung veranschaulicht beispielhaft den Wandel von Schönheitsidealen und Wertvorstellungen.

Der Eröffnungstag

Samstag, 30. August, 17.30 und 19.30 Uhr
Mode und Geschichte – Zwei Ausstellungen zu einem Thema. Konzepte und Themen in Kurzführungen
Dr. Andreas Urban

MuseumsTheater
Commedia della Moda – Lust und Last der Schönheit. Die Modemacher
Schauspieler präsentieren Nachdenkliches und Vergnügliches zur Geschichte der Moden

Sonntag, 31. August, 15.00 Uhr

Öffentliche Führungen
Sonntag, 31. August, 11.30 und 14.00 Uhr
Sonntag, 7., 21. und 28. September, jeweils 14.00 Uhr

Ausgezogen – Aufgehoben. Eine Modeausstellung zum Mitmachen für Jung und Alt

Früher waren es die Schneider, die nach vorgegebenen Schnittmustern den wohlhabenden Frauen und Männern die Kleidung den jeweiligen Körpern anpassten. Leute mit kleinerem Geldbeutel waren in der Regel darauf angewiesen, ihre Kleidung selber herzustellen. Preisgünstige Konfektionskleidung aus dem Warenhaus oder der Boutique gibt es erst seit etwa hundert Jahren. Und die Erfolgsgeschichte der großen Modedesignerinnen und – designern beginnt erst in der Zeit um 1900.

Die als Ergänzung zur Ausstellung „KörperFormen“ konzipierte Mitmachausstellung lädt die Besucher zu einer Reise in eine vergangene Welt ein, in der sie Textilien und Kleidung sinnlich erfahren können. In einer Hut- und Putzhandlung, einem Konfektions- und Kinderkleidungsge-schäft sowie einem Trödelladen können sie am eigenen Leib erproben, welche optische Wirkung Kleidung erzeugt und wie der Körper durch Kleidung geformt wird. Schülerinnen und Schüler der Modefachschule „M3 – Menschen machen Mode“ präsentieren in einer „Modewerkstatt der Zukunft“ fertige Kleidungsentwürfe zum Thema „KörperFormen“ auf der Grundlage historischer Modestile und Rohentwürfe, die von den Besuchern mit unterschiedlichsten Materialien kreativ ergänzt und weiter entwickelt werden können.

[PM Historisches Museum am Hohen Ufer, 29.07.2008]

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