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14.03.2008

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Christa Graf in Hannover: Memory books

Buch Film Termine

Am Sonntag, 06. April 2008, präsentiert die Produzentengalerie Rammlmair “4h-Art” in der Hindenburgstr. 7a, in 30175 Hannover, Eingang neben Kaffee Schaukelstuhl an der Musikhochschule, von 14:00 bis 18:00 den Trailer zu dem als besonders wertvoll definierten Film: “Memory Books” von Christa Graf. Die Filmemacherin ist anwesend und liest aus Ihrem Buch zum Film: “Damit du mich nie vergisst”. Offizieller Filmstart ist im Mai 2008 in Hannover. Vormerkungen zur Präsentation in der Produzentengalerie Rammlmair unter rammlmair@web.de

Christa Graf: „Memory books – damit Du mich nie vergisst“

Auszeichnungen und Teilnahmen

  • Prix des Jeunes Europèens
  • Competition FIPA Biarritz
  • Vorauswahl Deutscher Filmpreis
  • FBW: Prädikat besonders wertvoll
  • Der Ehrenpreis des Berliner Filmballs ging an Christa Graf.
  • Gerade fand in Stuttgart die Premiere des Dokumentarfilms “Memory Books”statt.
  • Der Film läuft im Wettbewerb für den Bundesfilmpreis -Entscheidung wird am 28. März bekannt gegeben.
  • Offizieller Flmstart April 2008.
  • Er ist im Wettbewerb beim größten dokumentarfilmfestival Hot Docs in Toronto und
  • beim Pan African filmfestival in Montreal.

Christa Graf über sich selbst:

Ich bin Münchnerin. Der Journalismus und das Filmemachen wurden im zweiten Anlauf zu meinem Beruf und zu meiner Leidenschaft.
Viele Jahre habe ich als Chemotechnikerin in der Biochemieforschung gearbeitet. Am Max-Planck-Institut, an den Universitäten München, Berlin und New York – dort mit Severo Ochoa, dem Nobelpreisträger für Gen-Code-Entschlüsselung. Doch die Beschäftigung mit dem Leben, reduziert auf Mikroorganismen, war nicht das, was mich wirklich interessiert hat.

Es kamen lange, abenteuerliche Reisen durch Afrika, Amerika, Asien – eine Sahara-Durchquerung, mit Rangern durch die afrikanische Wildnis, bei Bergbauern in Guatemala. In die Kriegswirren von Sri Lanka geraten, Voodoo-Ritualen auf Haiti und Initiationsritualen in Afrika beigewohnt.

Das Erleben fremder Kulturen, das Schreiben privater Reisetagebücher und psychoanalytische Arbeit weckten den Wunsch, Journalistin zu werden. Davor noch wurde ich Mutter zweier Söhne.

Mittlerweile sind mehr als 50 Filme entstanden, von Magazinbeiträgen bis zur 60-Minuten-Dokumentation: Über die Menschen – bunt, ernst, tragisch, bewegend – aber immer mit dem Blick nach vorne, auf die Kraft und auf die Hoffnung gerichtet.

FBW-Gutachten: Prädikat Besonders wertvoll

AIDS ist Alltag in Afrika, Millionen von Menschen leiden darunter, sterben und hinterlassen häufig nichts als eine schnell verblassende Erinnerung an ein diffuses “Damals” So stirbt nicht nur ein Mensch, auch ein großes Stück kultureller Identität geht so Stück für Stück für immer verloren. Gegen diesen Verlust arbeitet das Projekt Memory Book an, das neben dem Wahren des kulturellen Erbes vor allem auch den hinterbliebenen Kindern bei der Bewältigung der individuellen Trauer weiterhelfen möchte.
Es gelingt dieser Dokumentation vorbildlich, ein so komplexes Problem auf wenige individuelle Schicksale zu konzentrieren. Der Zuschauer kann diesen Menschen als pars pro toto ein kurzes Stück weit auf ihrem Lebensweg folgen, sich – soweit es ein Film kann – in ihre Lebenswelt einfühlen. Die Kamera ist so dezent, dass nichts gestellt wirkt, die Aussagen und Handlungen von hoher Authentizität sind. Dankenswerterweise wurde auf jegliche folkloristische oder touristische Bilder verzichtet, auch die Kamerafahrten an den Straßen entlang fügen sich ein in die dem gesamten Film zu Grunde liegende Stimmung. Dieser Kontinent ist trotz dieser Katastrophe nicht von Verzweiflung geprägt, sondern zeichnet ein Bild zwischen Apathie und Zuversicht. Depression ist hier ebenso Alltag wie der Blick nach vorne, in eine zwar ungewisse, aber eben doch mögliche Zukunft.

Den Leitfaden bilden hierbei die Memory Books, an deren Entstehung man ebenso Teil hat wie an deren Einsatz bei der Trauerbewältigung. Auch wenn der Film in wenigen Momenten vielleicht redundant wirkt, so gehört er doch fraglos zu den besten Dokumentationen, die aktuell produziert wurden. Wie sich hier an das Thema, die Menschen herangetastet wird, die sensible Kameraführung, die trotzdem die ganze Härte des Problems einfängt und der präzise, einfühlsame aber niemals übertrieben gefühlsbetonte Off-Kommentar machen Memory Books – damit Du mich nicht vergisst zu einem der sonst so gerne grundlos herbei geredeten wirklich “wichtigen Filme”.

Das Buch zum Film “Damit du mich nie vergisst” ist seit Oktober 2007 im Piper/Malik Verlag erhältlich.

Drei Jahre dauerte meine Arbeit und mehrmals bin ich nach Uganda gereist. In meinem Buch versuche ich über den ethnologischen Blick hinaus emotionale Nähe zu schaffen und erzähle auch von mir selbst. Wenn ich versuche, meine Eindrücke der Dreharbeiten zusammenzufassen, war es diese Erkenntnis: dass wir Menschen tief in der Seele und im Herzen alle gleich sind. Leid trifft uns am tiefsten Punkt unseres Seins. Wir ringen mit unserer Angst und kämpfen mit Enttäuschung, Trauer und Wut, wünschen uns Kraft und Hoffnung.

Christa Graf
Ringstraße 17
85764 Oberschleißheim (München)
Tel + 49 (0) 89 3154227
Fax + 49 (0) 89 3155193
Email: film@christa-graf.de
Internet: www.christa-graf.de

Freie Journalistin, Filmautorin, Produzentin
Reportagen und Dokumentationen für ARTE, ZDF/3sat u.a.

Produzentengalerie Rammlmair “4h-Art”
Hindenburgstr. 7a (Eingang neben Kaffee Schaukelstuhl an der Musikhochschule)
30175 Hannover
Tel.: 0511 / 22 81 928
rammlmair@web.de

Bus 121 Haltestelle Emmichplatz/MusikHochschule; Bus 128/134 Haltestelle Hindenburgstr.; Parkplätze direkt vor der Tür

[PM Produzentengalerie Rammlmair “4h-Art”, 14. März 2008]

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