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19.12.2007

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Zehn “Leuchtende Vorbilder” in Hannovers City

Ausstellung

OB Weil, Galerist Simon und Stadtwerke-Vorstand Feist nehmen Vollrad Kutschers Lichtkunstwerk in Betrieb
Hannover, den 19. Dezember 2007 Vor der Oper leuchten am Abend und bei Nacht Kurfürstin Sophie, Gottfried Wilhelm Leibniz, Hannah Arendt und Caroline Lucrezia Herschel. In Richtung Aegi: Kurt Schumacher, Karl Jatho, Emil Berliner, Erich Wegner, Grethe Jürgens und Kurt Schwitters. „Mit den ‚Leuchtenden Vorbildern’ “, so der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stephan Weil, „erhält Hannovers Kunst im öffentlichen Raum eine neue Lichtkunstdimension.“
Statdwerke-Vorstandsvorsitzender Feist würdigt die Installation, als „bedeutenden Beitrag zur Erhöhung der Attraktivität der Innenstadt; ein Beitrag, der den Wert öffentlicher Beleuchtung veranschaulicht.“

Die Installation von Vollrad Kutscher, der sich seit 1980 mit den Möglichkeiten einer zeitgemäßen Menschenbild-Darstellung beschäftigt, hat wahrhaft beachtliche Ausmaße: Sie zieht sich über weite Teile der Georgstraße. Konzipiert wurde das Projekt von Robert Simon (Galerie kö 24) und gemeinsam mit dem Exklusivsponsor enercity umgesetzt.

Es handelt sich um ein Kunstwerk mit minimalem Platzbedarf – nicht ein einziger Quadratzentimenter Fläche wird der öffentlichen Nutzung entzogen. Das ist der entscheidende Unterschied zur klassischen Außenskulptur aus massiven Materialien wie Stein oder Stahl, wie sie zum Beispiel auf der Skulpturenmeile in Hannover anzutreffen ist.

Diese Form der Lichtkunst ist nicht nur fast immateriell, sondern noch dazu tagsüber unsichtbar. Umso erstaunlicher ist die Wirkung bei Nacht: Eine lockere Reihe von großen Lichtpunkten erstrahlt mitten auf dem Bürgersteig zu Füßen der Passanten und leitet sie durch Hannovers Geschichte. Die leuchtenden Markierungen enthalten projizierte Porträts von zehn Persönlichkeiten, die zu verschiedensten Zeiten in Hannover oder von Hannover aus Vorbildliches geleistet haben.

Nicht alle gehören zu den großen Namen, die fast jeder sofort mit Hannover verbindet. Diese Menschen und ihre Werke werden hier und anderswo hoch geschätzt. Aber dass sie etwas mit dieser Stadt zu tun haben, ist zum Teil nur Wenigen bekannt. Insofern bietet der nächtliche Gang durch diese Porträtgalerie aus Licht den Bürgern und Besuchern von Hannover in mancher Hinsicht Erleuchtung – nicht nur im buchstäblichen Sinne.

Vollrad Kutschers Kunstwerk wirft ein neues Licht auf die Straße und damit auf die Stadt. Von zentraler Bedeutung ist, wie dieses Licht fällt: nämlich durch die Köpfe der zehn, von den Lesern der Hannoversche Allgemeine Zeitung ausgewählten Persönlichkeiten. Die Vorbilder für die Projektionen – die vom Künstler gemalten Porträts – sitzen in fünf Metern Höhe oben an den Masten. Man könnte sagen: So wie Hannover stolz auf seine „Leuchtenden Vorbilder“ schaut, so schauen diese auch auf die Stadt. Ihr Leuchten ist ein Auftrag an die Stadt und ihre Bürger, Antrieb und Mutmacher für neue Ziele und Visionen.

[PM Stadtwerke Hannover AG, 19. Dezember 2007]

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