Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

17.12.2007

Werbung

Resümee des 1. Südstädter Theaterfestival

Bühne

Amateur-Theater Südstädter Komöd'chen Sehr verehrte Damen und Herren, verehrte Theaterfreunde vom Amateur-Theater Südstädter Komöd’chen anlässlich des 10 jährigen Bestehens des „Südstädter Komöd’chen“ veranstalteten wir vom Sonnabend den 29.09.07 bis Sonntag 07.10.07 das 1. Südstädter Theaterfestival. Das „Dinner Theatre“ im Theater für Niedersachsen (ehemalige Landesbühne) bot den charmanten Rahmen für das Motto des Festivals: „Wer Vieles bringt wird Manchem etwas bringen“.

So kann das Komöd’chen auf eine rundum gelungene Veranstaltung zurückblicken. Von der Komödie bis zum Drama wurde für jeden Geschmack etwas geboten. Ein Wermutstropfen war der Ausfall des Theaterstücks „Schuldig geboren“ der „Hannoverschen Kammerspiele“ wegen Erkrankung des Hauptdarstellers. Deren Vorstellung am letzten Festivalwochenende von „Klamms Krieg“, war dann aber eine gelungene und eine fesselnde Darstellung mit Harald Schandry als Lehrer Klamm. Wenn dieses Stück auch schon häufig von den „Hannoverschen Kammerspielen“ aufgeführt wurde, hätten sich die Festivalmacher nichtsdestoweniger mehr Publikum, vor allem aber mehr Jugendliche Zuschauer gewünscht.

Dessen ungeachtet waren die anderen Gastbühnen gut besucht. Spannend und höchst dramatisch ging es mit Andreas Ludin und seinem Ensemble, „Die kleine Bühne“, mit „Bernarda Albas Haus“ von der Lukaskirche in Vahrenwald zu. Locker leicht präsentierte die „5te Dimension“ bestes Impro-Theater und ebenso leger waren die SeniorenInnen von der „Theatergruppe Eilenriedestift“. Die Regie lag in den bewährten Händen durch Albrecht von Blankenburg.

Das „Südstädter Komöd’chen“ brachte die Komödie „Immer Ärger mit den Alten“ (The Full Treatment) von Michael Brett auf die Bühne. Erstaunlich, was ein Amateurtheater auf die Beine stellen kann. So überzeugten das Bühnenbild und die Ausstattung. Entscheidend sind aber die Schauspieler und ihr Spiel. Die Zuschauer sahen eine Produktion des Regisseurs Peter Gärtner auf sehr hohem Niveau.

Die eigentliche Handlung ist eher einfach und kurz erklärt. Zwei Alte werden zu Ihrem hundertsten Geburtstag und achtzigsten Hochzeitstag von einer Londoner Zeitung in ein Nobelhotel eingeladen, um dieses Ereignis gebührend zu feiern. Im Laufe des Stücks entpuppen sich die Beiden, hinreißend gespielt von Irmel Henco (Sarah Mellowes) und Jens-Uwe Korte (Henry Mellowes) in seiner ersten Hauptrolle, als zänkisches Ehepaar das keineswegs so pflegeleicht ist wie erwartet und, wie sich herausstellt, der Bigamie schuldig ist. Sie wissen sich vor allem gegen den cholerischen Chefredakteur, überzeugend von Michael Köppler (Frederick Elton) dargestellt, zu behaupten. Schön gespielt auch das junge Ehepaar mit Sara Dulas (Brenda Maxwell) als frisch Verheiratete und Clemens von Pein (George Maxwell) als ihr Ehemann und Reporter. Er muss nicht nur die Anweisungen seines Chefs umsetzen, womit er meistens scheitert, sondern auch den Zorn seiner zickigen Ehefrau ertragen die gar nicht begeistert ist, ihre Flitterwochen mit zwei Hundertjährigen zu verbringen. Birgit Ehrlinspiel (Stella Hayley) als Sekretärin zeigt sich souverän und ist die Seele der Redaktion, die immer wieder für Ausgleich sorgt, damit das Bild der „liebenswerten“ Alten in der Öffentlichkeit keinen Schaden nimmt. Ingrid Gieseler als Schwester (Elisabeth Welling) kümmert sich um die Beiden, obwohl sie gar nicht erwünscht ist und Ihre liebe Not hat, sie fit zu halten. Tristan Gehrke (Philip Scott) der windige Empfangschef, Anja Schrage (Joan Banstead) die Pressefotografin, heimlich verliebt in Mr. Maxwell, und Inge Vosteen (Geoffreda Brown) als BBC Reporterin, geben dem Stück die Würze. Erwähnenswert auch Mira Schlösser (Susan) das Zimmermädchen, erstmals auf der Bühne, verliebt in den Empfangschef und den Zudringlichkeiten des hundertjährigen Henry ausgesetzt. Das Stück lebt von der Situationskomik, den Dialogen und der Umsetzung durch das Ensemble.

Wer wollte konnte dann auch zwischen den Zeilen lesen, wie man mit Alten nicht umgeht und wie sie ihre Würde bewahren. Die Zuschauer waren begeistert und äußerten: „Bestes Boulevardtheater“. Das Amateur-Theater Südstädter Komöd’chen hat
versprochen im nächsten Jahr wieder so einen amüsanten Abend zu bieten.

Südstädter Komöd’chen
Ihr Amateur-Stadtteil-Theater-Hannover Süd gem. e. V.
Tel.: 0511 / 80 86 21
Internet: www.südstädter-komödchen.de
E-Mail: komoedchen@htp-tel.de
Probenraum in Hannovers Südstadt gesucht!

[PM Amateur-Theater Südstädter Komöd’chen gem. e. V., 17. Dezember 2007]

Kein Kommentar

Werbung

Kommentieren ist zur Zeit leider nicht möglich!

Werbung


 
Söök. Hannover wird durchsucht
Der Ricklinger Deich

Auf diesen Webseiten kommen Cookies von unseren Werbepartnern zum Einsatz. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Benutzung unserer Website an unsere Partner für Werbung weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Mehr Infos

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close