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04.09.2007

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Bettina Cohnen erhält New York-Stipendium 2008

Nicht kategorisiert

Niedersachsen in New York
HANNOVER. Die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur haben jetzt gemeinsam der hannoverschen Künstlerin Bettina Cohnen das New York-Stipendium 2008 zuerkannt.
Das zwölfmonatige Stipendium, das an das International Studio and Curatorial Program (ISCP) in New York angebunden ist, beginnt am 1. Januar 2008 und beinhaltet einen monatlichen Zuschuss in Höhe von 1.100 Euro. Außerdem stellen die Niedersächsische Sparkassenstiftung und das Kulturministerium für diesen Zeitraum in New York ein Atelier und eine Wohnung zur Verfügung und übernehmen Reise- und Transportkosten.

Im Anschluss an den New York-Aufenthalt stellt die 1973 geborene Künstlerin in zwei niedersächsischen Kunstvereinen aus.
Die Förderung erfolgt auf Empfehlung einer hochkarätig besetzten Fachjury und hat die Ausbildung junger Künstlerinnen und Künstler zum Ziel. “Mit dem New York-Stipendium fördern wir eine herausragende künstlerische Persönlichkeit, für die ein Aufenthalt in New York wesentliche Impulse für die weitere künstlerische Entwicklung haben wird”, erklärt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann.

Basierend auf den bisherigen Arbeiten, bei denen Bettina Cohnen die Selbstinszenierung als Strategie nutzte, um das Verhältnis zwischen vorgegebenen Tatsachen und individuellen Bilderwelten zu untersuchen, wird die Künstlerin sich in den USA auf die Suche nach inszenierten Versatzstücken deutscher Kultur machen – mit der Frage im Hintergrund, wie viel verbildlichte Erinnerung nötig ist, um eine Verbindung zur Heimat zu schaffen.

Aus der Jurybegründung: “Bettina Cohnens künstlerisches Werk befragt das Verhältnis zwischen Abbild, Inszenierung und Identität. Oft unter Einbeziehung der eigenen Person, die als Protagonistin und Modell in den Arbeiten auftritt, entwirft sie fotografische Szenenfolgen und Serien, in denen der Prozess der Ich-Werdung als fragile Konstruktion zwischen Fremdbestimmung und Erfindung kenntlich wird. Die Jury beeindruckte in diesem Zusammenhang nicht nur die Konsequenz und konzeptuelle Präzision, mit der die Künstlerin diese Fragestellungen in den vergangenen Jahren untersucht hat. Hervorzuheben ist darüber hinaus auch die Variationsbreite, die Bettina Cohnen, angefangen bei “Szenen” (2001) über “I Considered to Move to L.A” (2006), “Nebenschauplätze” (2006) und “Spieler” (2007) entwickelt hat. Ihr klar und schlüssiges Konzept, das sie für ihren Stipendiumsaufenthalt in New York vorgelegt hat, verspricht ein weiteres spannendes und aufschlussreiches Kapitel innerhalb eines bemerkenswerten Werkzusammenhangs.”

Jurymitglieder sind:
Karola Grässlin, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden,
Dr. Sabine Schulze, Städelsches Kunstinstitut und Städt. Galerie Frankfurt,
Barbara Straka, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig,
Professor Dr. Stephan Berg, Kunstverein Hannover,
Dr. Ulrich Bischoff, Staatl. Kunstsammlungen Dresden,
Dr. Christoph Heinrich, Hamburger Kunsthalle.

[PM Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 3. September 2007]

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