25. Juni 2007

Acht Künstler aus Hannover öffnen ihre Werkstätten

Ausstellung Termine

„Atelierspaziergang 2007” am 01. Juli
Hannover - Einer Malerin über die Schulter schauen, mit einem Bildhauer über seine Skulpturen fachsimpeln oder eine Schmuckdesignerin bei der Arbeit beobachten. Das ist beim zweiten Termin des Atelierspaziergangs 2007, am Sonntag, dem 1. Juli möglich. Zwischen 11 und 18 Uhr öffnen acht Künstlerinnen und Künstler aus Hannover die Türen ihrer Ateliers und laden interessierte Besucher in ihre persönlichen Inspirationsräume ein. Dabei zeigt sich ein breites Spektrum künstlerischen Schaffens, von bildender Kunst über Malerei bis hin zu Schmuckgestaltung.

Vier Künstler öffnen am Sonntag ihre Ateliers in Hannover-Linden. Archaische Stelen aus Holz und filigrane Skulpturen aus Neonröhren sind in der Werkstatt des Bildhauers Franz Betz im Capitol-Hochhaus zu bestaunen. Preisgekrönte silberne Kannen, Becher und Löffel für den täglichen Gebrauch stellt die Gold- und Silberschmiedin Maike Dahl her. Im “Ahrbergviertel” widmet sich die freischaffende Künstlerin Claudia Schmidt ganz dem Thema “Körper”. Ihr bevorzugtes gestalterisches Mittel ist dabei die Druckgrafik. Je einfacher, desto schöner - nach diesem Motto gestaltet Eva Schröter in ihrem Lindener Atelier schlichte, aber formvollendete Schmuckstücke.

Auch im Norden Hannovers öffnen drei Ateliers. Helene Janke präsentiert europäisch und afrikanisch beeinflusste Malerei in ihrer Werkstatt in der List. Auch der ungarische Maler János Nádasdy öffnet seine Inspirationsräume in der List. Dritte im Bunde ist Eva-Maria Stockmann, die mit ihrer Malerei innere Wesenszustände zu erfassen und abzubilden versucht.

Angela Hennessy lädt in ihre Atelier in der Calenberger Neustadt ein. Ihre Bilder erzählen dort ihren Werdegang. Die Malerin setzt ihre Reiseerlebnisse und Alltagsmomente bildhaft um. Dabei bedient sie sich des “Tompe-L’-oeil”-Stils.

Insgesamt bieten in diesem Jahr 29 Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen bildende und angewandte Kunst (kostenlose) Einblicke in ihre ganz persönlichen Arbeits- und Inspirationsräume. Alle Teilnehmenden freuen sich, über ihre Werke und ihre Arbeitsweisen Auskunft zu geben. Wer sich aber die Kunstwerke einfach nur ansehen möchte, ist natürlich ebenso willkommen.

Das Programmheft liegt in Bibliotheken, Museen, Freizeiteinrichtungen, Cafés und Restaurants aus; es kann als pdf-Dokument auch unter www.hannover.de abgerufen oder telefonisch bestellt werden unter 0511/61623230.

[PM LH Hannover, 25.6.2007]

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