29. April 2006

Ausstellung in städtischer Galerie KUBUS erinnert an die Natur

Ausstellung

Das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover zeigt vom 7. Mai bis zum 5. Juni 2006 eine Gruppenausstellung von Rüdiger Peglow, Cornelia Urban, So-Ah Yim in der Städtischen Galerie KUBUS Hannover unter dem Titel “Erinnerung an die Natur”. Sie haben an der Hochschule für bildende Künste in Braunschweig studiert und waren alle drei MeisterschülerInnen bei Lienhard von Monkiewitsch, der zuvor in der Städtischen Galerie Kubus gemeinsam mit der Galerie “Vom Zufall und vom Glück” ausgestellt hat. Die Ausstellung in der Galerie “Vom Zufall und vom Glück” ist weiterhin zeitgleich mit dieser Ausstellung zu sehen.

Rüdiger Peglow, Cornelia Urban und So-Ah Yim arbeiten in unterschiedlichen Medien. In einer hybriden Installation lassen sie Elemente aus Natur und Technik zusammen wachsen. Organisch wuchernde Erdstrukturen verbinden sich mit immateriellem Klanggewebe und einer Malerei aus schwingenden Farbnuancen. Im Zuge zunehmender virtueller Scheinwelten, technisierter Umwelt und Kulturentwicklung wird unsere Wahrnehmung von Natur überdeckt und verändert.

In drei großformatigen Arbeiten spüren die KünstlerInnen ihren Erinnerungen an die Natur mit ihren allgemein gültigen Gesetzen und Wahrnehmungsperspektiven auf sie nach. Dabei wird der Raum als einheitliches Ganzes gestaltet, ohne die Handschrift des Einzelnen zu verwischen.

Rüdiger Peglow installiert ein Akustik - Archiv, das als “Kompositionsinstrument” durch Veränderung seiner Klangspeicher auf den jeweiligen Aufführungsort Bezug nimmt. Es besteht aus im Raum verteilten Drei-Fuß-Ständern, die mit gläsernen Milchpumpen, Blütenkelchen ähnelnd, bestückt sind und die Funktion von Lautsprechern haben. Die versorgenden Kabel sind weiterer visueller Bestandteil.

Diese technoide Arbeit verbindet sich mit einer Bodenskulptur Cornelia Urbans, die im Gegensatz dazu aus organischem Substrat besteht. Gewebestrukturen, wie unter dem Mikroskop gesichtet und anschließend vielfach vergrößert, breiten sich gleich einem Teppich aus Erde über dem Boden aus. Die an ein Gewächs erinnernde, große Erdzeichnung verweist in ihrer Herstellungsart auf frühzeitliche Methoden der Gestaltung.

Aus der konkreten Malerei kommend wird So-Ah Yim das begrenzte Farbspektrum dieser um Schattierungen des Himmels, des Wassers und der Erde erweitern und damit die Wände gestalten.
[PM LH Hannover, 28.04.2006]

Kein Kommentar »

Kommentar-RSS-Feed - Trackback

Einen Kommentar hinterlassen

Disclaimer: Die Herausgeber können nicht garantieren, dass Ihr Kommentar veröffentlicht wird. Es werden kurze Kommentare, die keine externen Links enthalten, bevorzugt. Die Herausgeber behalten sich vor die Kommentare zu bearbeiten.
Bitte beachten Sie, dass mit dem Absenden Ihr angegebener Name, Ihre E-Mail-Adresse und die IP-Adresse, die Ihrem Internetanschluss aktuell zugewiesen ist, mit Ihrem Kommentar gespeichert werden. Die E-Mail-Adresse und die IP-Adresse werden nicht veröffentlicht oder weitergegeben. Datenschutz im Netzwerk Fidele Dörp


 
Seemanns-Chor Hannover singt im Freizeitheim Döhren
Konzert und Lesung: Bar jeden Glücks
Musik in St. Augustinus: Das besondere Konzert
Theaterinitiative Bühnensturm: Mensch Alter!
Konzert des Swing-Orchesters Hannover
Söök. Hannover wird durchsucht
Schünemannplatz