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28.01.2006

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Musik aus Terezín

Ausstellung Musik

VHS: Konzerte und Ausstellung zum Thema „Musik aus Terezín“
SchülerInnen und LehrerInnen des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasiums Hannover (KWR) präsentieren an den beiden Freitagen 17. und 24. Februar 2006 jeweils um 19 Uhr im Haus der Volkshochschule Hannover (VHS) gemeinsam Musikstücke, die im Konzentrationslager Terezín (KZ Theresienstadt) in der damaligen Tschechoslowakei entstanden sind. Die beiden Konzerte begleiten eine kleine Ausstellung, die über die angedeuteten Vorgänge informiert.

Terezín wurde von den Nationalsozialisten als Vorzeige-KZ geführt, so dass das Internationale Rote Kreuz bei seinen medienwirksam inszenierten Besuchen auch nur wenig zu beanstanden hatte.
Sowohl aus der Tschechoslowakei als auch zunehmend aus dem gesamten Reichsgebiet wurden damals Kulturschaffende in Terezín interniert und beauftragt, im Lager ein Kulturleben aufzuziehen. So gab es regelmäßig Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und andere Veranstaltungen; und so entwickelte sich auch die absurde Situation, dass Musik und Texte zu Gehör kamen, die im Reich absolut verboten waren, geschrieben von Autoren, die ebenso verboten waren.
Unter den Musikern waren Hans Krasa, dessen Kinderoper Brundibar eine besondere Rolle im Lagerleben spielte, Viktor Ullmann, Pavel Haas, Gideon Klein u. a. m. In unserem Konzert kommen einige Werke dieser Komponisten zur Aufführung, die nachweislich in Terezín komponiert und aufgeführt wurden.
Im Rahmen des SchülerInnen-Austausches mit der Stadt Poznan in Polen haben SchülerInnen der Abiturklasse des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasiums über das Leben der Kinder in Theresienstadt recherchiert: Dabei ist eine berührende Ausstellung zustande gekommen, in der deutlich wird, wie die erwachsenen KZ-Häftlinge unter großen Opfern versucht haben, den Alltag dieser Kinder so zu gestalten, dass auch unter den schlimmsten Verhältnissen ein Lebensbezug hergestellt werden konnte. Das Erlebte wird in einer Ausstellung im Foyer der VHS dargestellt. Die Ausstellung ist vom 17. Februar bis 2. März zu sehen, der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

“Musik aus Terezín”:

Die Konzerte finden am Freitag, 17.02.2006, und am Freitag, dem 24.02., jeweils von 19 bis 21 Uhr im Theodor-Lessing-Saal der VHS Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1 statt. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Veranstalter ist die Volkshochschule Hannover. Bei den Konzerten und der Ausstellung handelt es sich um Begleitveranstaltungen der VHS im Rahmen der Ausstellung “Erzähl´ mir was vom Tod” im Forum des Landesmuseums.

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